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08.07.2010
Parlamentarische Staatssekretärin im BMZ, Gudrun Kopp: AIDS-Bekämp­fung als Tür zur Hoffnung 

Gudrun Kopp bei der Eröffnung der Fotoausstellung "zurückinsleben" des Globalen Fonds zur Bekämpfung von AIDS, Tuberkulose und Malaria im Berliner Congress Center. Urheberrecht: BMZGudrun Kopp, Parla­mentarische Staats­sekretärin im Bundes­ministerium für wirt­schaftliche Zu­sam­men­arbeit und Ent­wicklung, nahm heute an der Er­öffnung der Foto­aus­stellung "zurückinsleben" des Globalen Fonds zur Be­kämpfung von AIDS, Tuber­kulose und Malaria im Berliner Congress Center teil.

In ihrer Eröffnungs­rede sagte sie: "Die Welt­ge­meinschaft hat sich in der Millenniums­erklärung ehr­geizige Ziele gesetzt: Millenniums­ent­wick­lungs­ziel (MDG) 6 zielt direkt darauf, die Zu­nahme der HIV-Neuinfektionen bis 2015 zu stoppen und damit eine Trendwende der Epidemie herbei zu führen."

Sie betonte die große Be­deu­tung der Ko­operation mit Betrof­fe­nen­gruppen und anderen zivil­gesell­schaftlichen Akteuren wie Nicht­re­gierungs­orga­nisationen für eine erfolg­reiche Ent­wicklungs­zu­sammen­arbeit auch in diesem Bereich.

Der Globale Fonds zur Bekämpfung von AIDS, Tuberkulose und Malaria (GFATM) ist ein innovativer Ansatz der internationalen Finanzierung von Gesundheits­programmen. An der Schnittstelle von privater und öffentlicher Partnerschaft finanziert er die Be­handlung und Prävention dieser Krankheiten. Deutschland unterstützt den Fonds seit seiner Gründung 2002 fachlich und finanziell.

Gudrun Kopp (Mitte) bei der Eröffnung der Fotoausstellung "zurückinsleben" des Globalen Fonds zur Bekämpfung von AIDS, Tuberkulose und Malaria im Berliner Congress Center. Urheberrecht: BMZDie Bilder der Aus­stellung do­ku­mentieren die Lebens­ge­schich­te von 30 an AIDS erkrank­ten Personen aus neun verschie­de­nen Ländern. Vor und während der kos­ten­losen Be­handlung mit anti­retro­viralen Medikamenten wurden sie por­trätiert. Kopp: "Das Ergebnis hat mich beeindruckt. Es doku­men­tiert die weitreichenden Ver­ände­rungen, die der Zu­gang zu lebens­verlängernden und lebens­verbessernden HIV-Therapien für Menschen, die mit AIDS leben, und für ihr so­ziales Umfeld mit sich bringen."

Weitere Informationen zur Ausstellung unter www.accesstolife.theglobalfund.org.

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