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24.01.2010
Notunterkünfte für Haiti

Verteilung von Hilfsgütern in Haiti. Urheberrecht: GIZDas Bundes­ent­wick­lungs­mi­nis­te­ri­um stockt seine Hilfe für Haiti wei­ter auf. Um den zahlreichen Ob­dach­losen schnell eine Unter­kunft bereit­zu­stellen, stellt Bundesent­wick­lungs­minister Dirk Niebel weitere fünf Millionen Euro bereit und verdoppelt damit seine bisherige Unterstützung. "Nachdem wir zunächst am dringendsten benötigte Hilfe für Nahrungsmittel und Trinkwasser zur Verfügung gestellt haben, müssen sich als nächstes die Lebensbedingungen der Menschen verbessern. Die auch psy­chisch schwer in Mitleidenschaft gezogenen Menschen brau­chen dringend ein Dach über dem Kopf, um wieder ein Gefühl von etwas Stabilität und Sicherheit zu erhalten", erklärte der Minis­ter zu der Maßnahme.

Verteilung von Hilfsgütern in Haiti. Urheberrecht: GIZMit diesen Mitteln werden bis zu 1.500 Not­unterkünfte für Familien bis zu acht Personen errichtet. Die Notunterkünfte verfügen über Was­ser und sanitäre Einrichtungen. Das Material wird über regionale Märkte beschafft. Nach Baubeginn können nach Absprache mit UNDP pro Woche bis zu 160 Not­un­ter­künfte gebaut werden.

Damit erhöht die Bundesregierung die bilaterale Hilfe für Haiti auf ins­gesamt 15 Millionen Euro. Darüber hinaus ist die Bundes­re­gie­rung an den EU-Hilfen aus Brüssel mit ca. 66 Millionen Euro beteiligt. Deutschland unterstützt als wichtiger Anteils­eig­ner zusätzlich das von der Weltbank angekün­digte Engage­ment in Höhe von 100 Millionen US-Dollar, um zur Linde­rung der größten Not beizutragen.

Informationen

Siehe auch

Informationen darüber, wie Sie den Menschen in Haiti mit einer Spende helfen können, finden Sie unter anderem auf folgender Website:

Service-Links & Inhaltsverzeichnis

Lexikon der Entwicklungspolitik
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