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Haben Sie auch manchmal das Gefühl, die Welt wäre besser, wenn man Sie mal ranlassen würde?

Grußwort von Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel

Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel. Urheberrecht: Thomas Ecke

Liebe Bürgerinnen und Bürger,
ein bekanntes süd­afrikanisches Sprichwort sagt: "Viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, werden das Antlitz dieser Welt verändern." Und ein vermeintlich "kleines Ding" haben Sie gerade getan: Sie interessieren sich für unseren Appell und wollen wissen, was sich dahinter verbirgt. Wir sind in der Entwicklungszusammenarbeit auf Ihre Neugier und Ihre Bereitschaft zum Handeln dringend angewiesen. Denn Entwicklungszusammenarbeit ist nicht allein Sache der Politik, im Gegenteil: Armut, Krieg, Umweltzerstörung und Klimawandel betreffen uns alle in unserem Alltag. Diese Aufgaben fordern die ganze Gesellschaft: Jede und jeden Einzelnen.


Beratung aus einer Hand: Engagement Global – Service für Entwicklungsinitiativen

Logo Engagement Global – Service für Entwicklungsinitiativen

Sie sind Schüler oder Studentin und möchten in einem Entwicklungs­land Arbeits- und Lebens­erfahrungen sammeln? Sie gehören einem Verein an, der für entwicklungs­politische Veranstaltungen oder andere Bildungs­angebote in Deutsch­land finanzielle Unter­stützung sucht? Sie arbeiten in einer Nicht­regierungs­organisation und benötigen Förder­mittel für ein Projekt in einem Entwicklungs­land? Unter dem Dach der neuen Service­stelle Engagement Global – Service für Entwicklungs­initiativen bietet das BMZ eine Reihe von Programmen an, die Ihnen weiterhelfen können.


Soziale Netzwerke

Facebook-Seite des BMZ. Urheberrecht: BMZ

Die Plattformen des Sozialen Internets (Web 2.0 oder Social Web) bieten einer Bundesbehörde hervorragende Möglichkeiten zur Kommunikation, Vernetzung und Bürgernähe. Daher hat sich das BMZ entschieden, eigene Präsenzen bei Facebook, Twitter, Youtube und Google+ aufzubauen. Wir freuen uns, wenn Sie sich auch dort über unsere Arbeit informieren und sich mit uns austauschen.


Engagement im Alltag

Orangen und Zitronen. Urheberrecht: bpa, Faßbender

Fair und nachhaltig zu leben bedeutet, sich über die Folgen seiner Lebensgewohnheiten bewusst zu werden und verantwortungsvoll zu handeln. Nachhaltigkeit ist dabei nicht nur auf ökologische Aspekte beschränkt – sie hat ebenso wichtige wirtschaftliche, soziale und politische Dimensionen. Jeder kann dazu beitragen, dass wir dem Ideal einer gerechteren und nachhaltigen Welt ein Stück näher kommen, zum Beispiel durch sein Konsumverhalten.


Engagement durch persönlichen Einsatz

Hände, die sich gegenseitig umfassen. Urheberrecht: Andrzej Tokarski, Fotolia.com

Welches entwicklungspolitische Thema liegt Ihnen besonders am Herzen? Fragen Sie bei Ihrer Kommune oder Kirchen­gemeinde, bei Nicht­regierungs­organisationen oder Wohlfahrts­verbänden nach, ob es in Ihrer Nähe eine Organisation oder eine Gruppe gibt, die sich für Ihr Thema einsetzt. Überlegen Sie, wie viel Zeit Sie aufbringen möchten und welche Kompetenzen Sie einbringen können. In Deutschland gibt es mehr als 1.000 aktive Organisationen, die sich für Entwicklungs­zusammen­arbeit engagieren. Und wenn Sie sich engagieren möchten, aber momentan keine Zeit dazu haben: Auch durch eine Spende können Sie etwas bewegen.


Engagement in der Schule

Schulklasse. Urheberrecht: kristian sekulic, Fotolia.com

Studien bestätigen immer wieder, dass sich Kinder und Jugend­liche intensiv für Entwicklungs­länder und Frage­stellungen mit globaler Bedeutung interessieren. Das BMZ misst der Inte­gra­tion dieser Themen in den Unterricht große Bedeutung bei. Gemeinsam mit der Kultus­minister­konferenz hat es einen Orientierungs­rahmen für den Lern­bereich Globale Entwicklung erarbeitet. Er zeigt, wie globale Themen im Unterricht auf­ge­griffen werden können. Gleich­zeitig hat das BMZ eine Reihe von Möglich­keiten für Schülerinnen und Schüler erarbeitet, sich praktisch in der Schule zu engagieren.


Engagement im Ausland

weltwärts - Der Freiwilligendienst des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Urheberrecht: Kadri Aavik und Tobias Simon / ASA-Programm

Das Förderprogramm weltwärts ermöglicht Freiwilligen im Alter von 18 bis 28 Jahren für sechs bis 24 Monate die ehren­amtliche Arbeit in einem Projekt der deutschen Entwicklungs­zusammen­arbeit. Arbeiten, leben und lernen in einer entwicklungs­politischen Organisation ermöglicht auch das Programm für Arbeits- und Studien-Aufenthalte (ASA-Programm). Beim Arbeits­kreis Lernen und Helfen in Übersee (AKLHÜ) können sich auch Menschen, die älter als 30 sind, über Möglich­keiten eines Engagements informieren. Und wenn Sie in Ihrem Ruhe­stand etwas bewegen möchten und Ihre Erfahrungen und Ihr Fach­wissen weiter­geben wollen, können Sie Senior-Experte werden.


Engagement durch eigene Projekte

Eine Pflanze in einer geöffneten Hand. Urheberrecht: Iosif Szasz-Fabian, Fotolia.com

Sie haben ein konkretes Anliegen, für das Sie sich engagieren möchten und wollen darum ein spezielles Projekt anstoßen? Lassen Sie sich von Engagement Global – Service für Entwicklungs­initiativen, der Service­stelle der Bundes­regierung, dabei unterstützen. Unter ihrem Dach findet sich zum Beispiel die Beratungs­stelle für private Träger in der Entwicklungs­zusammen­arbeit (bengo), die Ihnen bei der Beantragung von öffentlichen Fördermitteln helfen kann.


Engagement in der Arbeitswelt

Student beim Unterricht in der Metallverarbeitung. Urheberrecht: photothek.net

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, in Entwicklungs­ländern zu investieren? Für Vorhaben, die eine entwicklungs­politische Relevanz haben, können Unternehmen unter bestimmten Voraus­setzungen sogar öffentliche Mittel erhalten und dadurch ihr Risiko reduzieren. Auch durch freiwillige Verhaltens­regeln können Sie als Unter­nehmer dazu beitragen, dass Menschen­rechte in Entwicklungs­ländern geachtet werden.


Engagement von Kommunen

teaser_kommune

Städte und Gemeinden sind wichtige Akteure, um die nach­haltige Entwicklung vor Ort und in Partner­kommunen in Entwicklungs- und Trans­formations­ländern zu fördern. Das Engagement für die Eine Welt ist für Kommunen in Deutsch­land und in den Partner­ländern in vielerlei Sicht ein Gewinn: Wirtschaft, Bürger und Kultur profitieren gleicher­maßen vom Standort­faktor "Internationalität".


Ausgewählte Internetadressen

Blick in den Plenarsaal während einer Generalversammlung der Vereinten Nationen. Urheberrecht: Kugler, bpa

Hier stellen wir Ihnen eine Auswahl von Links zu Institutionen, Informationsdiensten und Bibliotheken vor, die interessante Informationen zur Entwicklungszusammenarbeit bereithalten.



Service-Links & Inhaltsverzeichnis

Lexikon der Entwicklungspolitik
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