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Zusammenarbeit mit der Wirtschaft

Tech-Entrepreneurship-Initiative "Make-IT"

Windenergie-Labor

Make-IT ist eine Initiative des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). In ihrem Rahmen fördert das BMZ gemeinsam mit der Digitalwirtschaft sowie ausgewählten Akteuren und Interessengruppen die Gründerszene von Technologie-Unternehmen (Tech-Entrepreneurship) in Entwicklungs- und Schwellenländern. Ziel von Make-IT ist es, zu einem inklusiven und nachhaltigen Wirtschaftswachstum beizutragen.

Dazu kooperieren deutsche und internationale Unternehmen, Verbände, Hochschulen, Investoren, Fördereinrichtungen und weitere Partner vor Ort. Der besondere Mehrwert entsteht durch die Vernetzung von Erfahrung und Praxiswissen erfolgreicher Unternehmen mit den Ideen und der Innovationskraft junger Gründer in Technologie-Start-ups.

Wer wird gefördert?

Die Initiative startet zunächst in den Pilotländern Kenia und Nigeria.

Make-IT unterstützt dort Start-ups, die innovative Ideen für lokale und globale Herausforderungen entwickeln. Die Initiative richtet sich an junge Unternehmen, die bereits erste Mitarbeiter außerhalb des Gründerteams eingestellt haben und deren Produkte oder Dienstleistungen nachhaltige Marktchancen haben.


Welchen Nutzen haben Unternehmen davon?

Tech-Start-ups erhalten durch Make-IT einen verbesserten Zugang zu:

  • verlässlichen Geschäftspartnern und Märkten ("Go-to-market")
  • Wissenschaft und Forschung
  • Trainings, Mentoren und Beratern
  • Akzeleratoren
  • fachlichem Austausch und Netzwerken
  • Finanzierungen
  • leistungsfähiger Infrastruktur

Wer unterstützt die Initiative?

Make-IT wurde 2015 vom BMZ auf dem nationalen IT-Gipfel der Bundesregierung gegründet und auf der CeBIT 2016 zusammen mit der deutschen Wirtschaft weiterentwickelt. Die Initiative bündelt Know-how und Aktivitäten von BMZ, Privatwirtschaft, Verbänden und Netzwerken. Alle Beteiligten setzen sich gemeinsam dafür ein, Technologie-Unternehmertum zu stärken.

Die Partner unterzeichneten auf der hub conference am 22.11.2016 in Berlin eine gemeinsame Absichtserklärung und vereinbarten weitere konkrete Maßnahmen. Die Make-IT-Allianz-Partner sind: der Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft, die Ashoka Deutschland gGmbH, die Autodesk Gmbh, betterplace lab, Bitkom e.V., der Deutsche Industrie- und Handelskammertag, die Deutsche Post DHL Group, die IBM Deutschland GmbH, Impact Hub, Orange SE und SAP Deutschland SE.

Die Make-IT-Allianz ist auch für bisher noch nicht beteiligte deutsche und internationale Unternehmen, Akteure und Interessengruppen offen und wird beständig ausgebaut. Alle Förderer der Initiative entscheiden selbst, auf welche Bereiche sich ihr Engagement fokussieren soll. Bei Interesse oder Fragen können Sie sich an Frau Dr. Katrin Bornemann wenden (Kontaktdaten finden Sie oben rechts auf der Seite).


Mitmachen zahlt sich aus

Eine Mitwirkung in der Make-IT-Allianz verschafft:

  • schnellen Zugang zu leistungsfähigen Start-ups in einem vorwiegend unsicheren oder unübersichtlichen Marktumfeld (wertvolle Kontakte)
  • Investitionsmöglichkeiten vor Ort, beziehungsweise Zugang zu potenziellen Mitarbeitern und Geschäftspartnern
  • lokale Expertise über Zuliefer-, Absatz- und Dienstleistungsstrukturen
  • Stärkung der eigenen Innovationskultur und Kontakte zu lokalen Innovations-Netzwerken und Akzeleratoren
  • Möglichkeiten für sozial verantwortliches unternehmerisches Handeln (CSR-Aktivitäten), zum Beispiel durch betriebliche Freiwilligenprogramme (Corporate Volunteering)
  • besseres Verständnis des lokalen Unternehmensklimas, der politischen Risiken und der kulturellen Hintergründe
  • Synergien mit anderen Förderprogrammen der Make-IT-Partner (zum Beispiel Wettbewerbe, Mentorships, Hackathons, Pitch-Events, die Gründer und Kapitalgeber zusammenbringen, Investoren-Treffen)
  • Partnerschaften mit politischen Entscheidern, die technologisches Unternehmertum gezielt stärken.



 

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Weitere Informationen

Kontakt

Teilen auch Sie die Vision und wollen Teil der Make-IT Allianz werden?

Kontakt:
Dr. Katrin Bornemann
Referentin für digitale Welt, Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT), Referat 303
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
Dahlmannstr. 4
53113 Bonn
Telefon: +49 228/99 535-3266

Lexikon der Entwicklungspolitik

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