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Zusammenarbeit mit der Wirtschaft

Tech-Entrepreneurship-Initiative "Make-IT"

Windenergie-Labor

Make-IT ist eine Initiative des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). In ihrem Rahmen fördert das BMZ gemeinsam mit der europäischen Digitalwirtschaft sowie ausgewählten Akteuren und Interessengruppen die Gründerszene im Digitalsektor von Entwicklungs- und Schwellenländern (Tech-Entrepreneurship).

Digitales Unternehmertum ist der Treiber des digitalen Wandels in Entwicklungsländern. Tech-Entrepreneure haben das Potenzial, innovative Lösungen für lokale Probleme zu entwickeln und damit die Wirtschaft und Gesellschaft ihrer Länder zu modernisieren. Ziel von Make-IT ist es daher, die Beschäftigungsperspektiven junger Frauen und Männer in der Digitalwirtschaft von Entwicklungs- und Schwellenländern zu verbessern und so zu inklusivem und nachhaltigem Wirtschaftswachstum beizutragen.

Make-IT leistet damit einen Beitrag zur Umsetzung des Marshallplans mit Afrika, der auf mehr Investitionen der Wirtschaft, fairen Handel und Reformen in den afrikanischen Staaten zielt und die Schaffung von Arbeitsplätzen für junge Menschen in den Fokus rückt.

Unterstützung von Tech-Entrepreneuren in den Partnerländern

Um erfolgreich zu sein, brauchen Tech-Entrepreneure ein funktionierendes unternehmerisches Umfeld ("Ökosystem"), das Referenzkunden, Investoren, Fördereinrichtungen und Trainingspartner umfasst. Doch viele Ökosysteme sind lückenhaft, sodass Tech-Entrepreneuren wichtige Kontakte, (Anschluss-)Finanzierungen und Möglichkeiten zur Weiterentwicklung fehlen.

Durch Make-IT erhalten Tech-Entrepreneure einen verbesserten Zugang zu:

  • Trainings, Mentoren und Beratern
  • Akzeleratoren
  • fachlichen Austauschpartnern und Netzwerken
  • verlässlichen Geschäftspartnern und Märkten
  • Finanzierungen
  • leistungsfähiger Infrastruktur

Das Regionalvorhaben "Tech-Entrepreneurship-Initiative Make-IT in Afrika" richtet sich an junge afrikanische Unternehmen, die bereits erste Mitarbeiter außerhalb des Gründerteams eingestellt haben und deren Produkte oder Dienstleistungen nachhaltige Marktchancen haben. Ein zentraler Bestandteil des Vorhabens ist das neunmonatige Akzelerator-Programm, das rund 50 Start-ups aus dem Digitalsektor Ost- und Westafrikas durch Fortbildungen und Mentoren-Programme fördert. Partnerschaften mit der Make-IT-Allianz dienen dazu, das Zusammenspiel von Privatwirtschaft, öffentlichen Einrichtungen, Finanzierungspartnern sowie Verbänden und Netzwerken in Afrika zu stärken.

Weitere Informationen hierzu gibt es unter make-it-initiative.org/africa (englisch) und auf der Website der GIZ  hier.

Die schrittweise Ausweitung auf weitere Länder in Afrika sowie auf Asien ist angedacht.


Make-IT-Allianz: Zusammenarbeit mit der europäischen Digitalwirtschaft

Um die Ziele der Initiative zu erreichen, kooperiert das BMZ im Rahmen der Make-IT-Allianz mit Unternehmen, Verbänden, Investoren, Fördereinrichtungen und weiteren Partnern vor Ort. Der besondere Mehrwert entsteht durch die Vernetzung der Erfahrung und des Praxiswissens erfolgreicher Unternehmen der Digitalwirtschaft mit den Ideen und der Innovationskraft junger Gründer von Tech-Start-ups.

Das Engagement der Make-IT-Allianzmitglieder reicht von der Unterstützung ausgewählter Start-ups durch eigene Förderprogramme, freiwilliges Mentoring zu rechtlichen Belangen oder Marketingmaßnahmen bis hin zur Beteiligung an Veranstaltungen.

Die Make-IT-Allianz ist für Unternehmen, Akteure und Interessengruppen prinzipiell offen und wird schrittweise ausgebaut.

Ein Engagement in der Make-IT-Allianz verschafft:

  • schnellen Zugang zu leistungsfähigen Start-ups in einem vorwiegend unsicheren oder unübersichtlichen Marktumfeld
  • Investitionsmöglichkeiten vor Ort, beziehungsweise Zugang zu potenziellen Mitarbeitern und Geschäftspartnern
  • lokale Expertise über Zuliefer-, Absatz- und Dienstleistungsstrukturen
  • Stärkung der eigenen Innovationskultur und Kontakte zu lokalen Innovations-Netzwerken und Akzeleratoren
  • Möglichkeiten für sozial verantwortliches unternehmerisches Handeln (CSR-Aktivitäten), zum Beispiel durch betriebliche Freiwilligenprogramme (Corporate Volunteering)
  • besseres Verständnis des lokalen Unternehmensklimas, der politischen Risiken und der kulturellen Hintergründe
  • Synergien mit anderen Förderprogrammen der Make-IT-Partner (zum Beispiel Wettbewerbe, Mentorships, Hackathons, Pitch-Events, die Gründer und Kapitalgeber zusammenbringen, Investoren-Treffen)
  • Partnerschaften mit politischen Entscheidern, die technologisches Unternehmertum gezielt stärken

Weitere Informationen finden Sie auch auf der Website der Initiative (englisch).


Hintergrund

Make-IT wurde 2015 vom BMZ auf dem nationalen IT-Gipfel der Bundesregierung gegründet und auf der CeBIT 2016 zusammen mit der deutschen Wirtschaft weiterentwickelt. Die Initiative bündelt Know-how und Aktivitäten von BMZ, Privatwirtschaft, Verbänden und Netzwerken. Alle Beteiligten setzen sich gemeinsam dafür ein, Technologie-Unternehmertum zu stärken.

Die Partner unterzeichneten auf der hub conference am 22.11.2016 in Berlin eine gemeinsame Absichtserklärung und vereinbarten weitere konkrete Maßnahmen. Die Make-IT-Allianz-Partner sind: der Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft, die Ashoka Deutschland gGmbH, die Autodesk Gmbh, betterplace lab, Bitkom e.V., der Deutsche Industrie- und Handelskammertag, die Deutsche Post DHL Group, die IBM Deutschland GmbH, Impact Hub, Orange SE, SAP Deutschland SE und die Siemans AG.




 

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Weitere Informationen

Kontakt

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Kontakt:
Dr. Nina Neubecker
Referentin für IKT/Digitale Welt
Referat 303
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
Dahlmannstr. 4
53113 Bonn
Telefon: +49 228/99 535-3178

Kontakt für Unternehmen:
Moritz Hunger
Sekretariat der Make-IT-Allianz
c/o Impact Hub
Friedrichstrasse 246
10969 Berlin, Germany
Telefon: +49 151/121 817 32
E-Mail: make-it@giz.de

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