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Praxis der europäischen Zusammenarbeit

ECHO – Hilfe in Katastrophen- und Notfällen


Das Welternährungsprogramm WEP und DG ECHO versorgen Flüchtlinge in Niger mit Nahrung. Sie informieren Frauen auch über Hygienevorsorge, um sich vor Krankheiten wie Malaria zu schützen und über die Vorteile des Stillens.

Für die humanitäre Hilfe in Katastrophen- und Notfällen – zum Beispiel bei Hochwasser, Erdbeben oder nach Kriegen – hat die EU eine besondere Dienststelle eingerichtet: ECHO (European Community Humanitarian Office, Europäisches Amt für humanitäre Hilfe).

Das Amt wurde 1992 gegründet, um schnell und flexibel Überlebenshilfe zu geben. ECHO arbeitet mit mehr als 200 Partnern zusammen, die einen Partnerschaftsrahmenvertrag mit der EU-Kommission unterzeichnet haben. Dazu gehören die UN-Organisationen, das Rote Kreuz und andere internationale Organisationen sowie viele Nichtregierungsorganisationen. Im EU-Haushalt für den Zeitraum von 2014 bis 2020 sind dafür bis zu 6,6 Milliarden Euro eingeplant. Damit werden pro Jahr mehr als 120 Millionen Menschen unterstützt.

Um Nothilfe und Entwicklungszusammenarbeit besser aufeinander abzustimmen, hilft ECHO, den Übergang von der ersten Nothilfe zu den anschließenden Phasen des Wiederaufbaus und der nachhaltigen Entwicklung zu koordinieren.

ECHO hat den Status einer eigenen Generaldirektion. Sie wird von dem zypriotischen Kommissar Christos Stylianides geleitet.

Lexikon der Entwicklungspolitik

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