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Praxis der europäischen Zusammenarbeit

"Internationale Zusammenarbeit und Entwicklung" – Koordination der Entwicklungspolitik


Töpfe werden in Senegal im Meer versenkt, um neue Lebensräume für Tintenfische zu schaffen. Damit soll die heimische Fischerei nachhaltiger werden. Das Vorhaben wurde von der EU mitfinanziert.

Die Generaldirektion "Internationale Zusammenarbeit und Entwicklung" ist die zentrale Stelle für die praktische Umsetzung der europäischen Entwicklungspolitik. Sie wird geleitet vom Kommissar für Entwicklung, dem kroatischen Politiker Neven Mimica. Die Generaldirektion ist zuständig für die Erarbeitung der europäischen Entwicklungsstrategien und verwaltet die Programme und Projekte der EU in allen Entwicklungsländern. Dabei arbeitet sie eng mit anderen Generaldirektionen, dem Europäischen Auswärtigen Dienst, den EU-Delegationen in den Partnerländern sowie den Mitgliedsstaaten zusammen.

Die Generaldirektion "Internationale Zusammenarbeit und Entwicklung" soll die Zuständigkeiten in der europäischen Entwicklungspolitik so weit bündeln, wie es vernünftig ist, jedoch nicht alle Entscheidungen zentralisieren. Sie ist zusammen mit dem Europäischen Auswärtigen Dienst für sämtliche Phasen des Projektzyklus zuständig, die erforderlich sind, um die Programmziele zu erreichen, die von der Kommission beschlossen wurden: Auswahl und Prüfung der Projekte und Programme, Ausarbeitung der Finanzierungsbeschlüsse, Durchführung, Überwachung (Monitoring) und Bewertung (Evaluierung) von Projekten und Programmen.

Was sich besser vor Ort regeln lässt, sollte nicht von Brüssel aus entschieden werden. Programm-Management-Aufgaben werden darum immer öfter unmittelbar von den EU-Delegationen vor Ort übernommen. Die Generaldirektion hat deswegen einen großen Teil ihres Personals zu den Delegationen verlagert.

Lexikon der Entwicklungspolitik

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