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Wege der europäischen Zusammenarbeit

IPA – Instrument für Heranführungshilfe

Wohnhaus in Tirana, Albanien

Mit dem Ende des Kalten Krieges bekam die Entwicklungszusammenarbeit der EU einen neuen Schwerpunkt. Die EU unterstützt seitdem auch die Länder Mittel- und Osteuropas und der ehemaligen Sowjetunion bei ihren Reformen.

Das am 1. Januar 2007 in Kraft getretene Instrument für Heranführungshilfe (Instrument for Pre-Accession Assistance, IPA, seit 2014 IPA II) bündelt alle früheren EU-Beitrittshilfen in einer einzigen Struktur.

Im aktuellen EU-Haushaltsplan verfügt IPA II für den Zeitraum von 2014 bis 2020 über ein Finanzvolumen von insgesamt 11,7 Milliarden Euro. Damit werden die derzeitigen potenziellen Beitrittskandidaten – Albanien, die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Island, Montenegro, Serbien und die Türkei – sowie die potenziellen Bewerberländer Bosnien und Herzegowina, und Kosovo unterstützt. Darüber hinaus fördert IPA die Zusammenarbeit dieser Länder durch regionale Projekte.

IPA setzt sich aus fünf Komponenten zusammen: Übergangshilfe und Aufbau von Institutionen, grenzübergreifende Zusammenarbeit, regionale Entwicklung, Entwicklung der Humanressourcen sowie ländliche Entwicklung.

Nähere Informationen über die Europäische Nachbarschaftspolitik finden Sie hier.

Lexikon der Entwicklungspolitik

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