Dirk Niebel
Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
Ich bin Dirk Niebel, geboren am 29. März 1963 in Hamburg.
Als Fallschirmjäger kam ich 1983 nach Calw im Schwarzwald. Ich habe nach meiner achtjährigen Dienstzeit an der Fachhochschule des Bundes – Fachbereich Arbeitsverwaltung – in Mannheim Verwaltungswesen studiert. Mit dem Studienabschluss Diplom-Verwaltungswirt (FH) wurde ich 1993 Arbeitsvermittler beim Arbeitsamt Heidelberg. Seit 1990 bin ich mit meiner Frau Andrea verheiratet. Sie ist Logopädin mit eigener Praxis. Wir haben drei Söhne.
Mir sind Entscheidungsfreiheit und Eigenverantwortung lieber als bürokratische Vorschriften, Eingriffe in die Privatsphäre und die staatliche Absicherung gegen alle möglichen Eventualitäten. Ich engagiere mich politisch, damit auch die Generation meiner Kinder eine lebenswerte Zukunft hat.
Ich war Gründungsmitglied der Jungen Liberalen (JuLis) in Heidelberg. Seit September 1998 gehöre ich dem Deutschen Bundestag als FDP-Abgeordneter für den Wahlkreis 274 Heidelberg-Weinheim an. Ich hoffe auf den Erfolg der neuen Bundesregierung mit ihrem anspruchsvollen Programm, damit Deutschland wieder vorankommt.
Auch aufgrund meiner beruflichen Qualifikation wurde ich 1998 erstmalig zum arbeitsmarktpolitischen Sprecher in der FDP-Bundestagsfraktion ernannt. Ich war ordentliches Mitglied im Bundestagsausschuss für Arbeit und Soziales. Die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und die Zukunft der sozialen Sicherungssysteme sind seit vielen Jahren zentrale innenpolitische Handlungsfelder. Meine Schwerpunkte waren die Bewertung von Grundsatz- und Einzelfragen der Arbeitsmarktpolitik, der Maßnahmen zur Arbeitsförderung und der Arbeitslosenversicherung. Seit November 2006 war ich wieder stellvertretendes Mitglied im Verteidigungsausschuss.
Von 2003 bis 2009 war ich Mitglied im Kuratorium der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit. Dort habe ich vor allem die Weiterentwicklung von Konzepten in der Arbeitsmarktpolitik begleitet. Seit Dezember 2009 bin ich Mitglied des Kuratoriums der Christian-Liebig-Stiftung.
In meinen Funktionen als Vizepräsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft und als stellvertretender Vorsitzender der Deutsch-Israelischen Parlamentariergruppe ist mir der Frieden im Nahen Osten ein besonderes Anliegen.
Im April 2009 hat mich Bundespräsident Prof. Dr. Horst Köhler zum Mitglied des Kuratoriums der Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte bestellt. Es ist für mich eine große Ehre und Verpflichtung zugleich, zum Gedenken an einen Mann beizutragen, der sich in sehr schwieriger Zeit als Staatsoberhaupt der Deutschen bewährt hat, der sich stets als Vertreter aller Bürger des Landes sah und einer der Gründerväter der Demokratie in Deutschland ist.
Seit Mai 2005 und bis zu meinem Amtsantritt als Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung war ich Generalsekretär der FDP. Mein erster Aufgabenbereich war dabei die Wahlkampfführung der Freien Demokraten. Ich freue mich nun über das neue anspruchsvolle Tätigkeitsfeld und wäre dankbar für möglichst viel Unterstützung bei der Erfüllung dieser wichtigen gesellschaftlichen Aufgabe.


