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Ministerium

Schild: "Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung" vor dem Dienstsitz des BMZ in Berlin. Urheberrecht: BMZ

50 Jahre BMZ: Wir machen Zukunft. Machen Sie mit.

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) feiert in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen. Als "Geburtstag" des BMZ gilt der 14. November 1961, der Tag, an dem Walter Scheel zum ersten Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit ernannt wurde. Zu diesem Jubiläum hat das BMZ die Kampagne "50 Jahre BMZ. Wir machen Zukunft. Machen Sie mit." gestartet. Sie beschäftigt sich mit neuen Konzepten und Visionen für die Zukunft der deutschen Entwicklungspolitik.


Leitung des Ministeriums

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) wird von Bundesminister Dirk Niebel, der Parlamentarischen Staatssekretärin Gudrun Kopp und dem beamteten Staatssekretär Hans-Jürgen Beerfeltz geleitet.


Aufgaben des Ministeriums

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts hat sich – auch unter dem Eindruck der Terroranschläge vom 11. September 2001 – die Rolle der Entwicklungspolitik verändert. Entwicklungszusammenarbeit wird heute als globale Struktur- und Friedenspolitik verstanden. Sie soll helfen, Krisen und Konflikte friedlich zu bewältigen. Sie soll helfen, die knappen Ressourcen gerechter zu verteilen und unsere Umwelt auch für die nächsten Generationen zu bewahren. Und sie soll helfen, die weltweite Armut zu verringern.


Aufbau und Organisation

Das Bundesentwicklungsministerium (BMZ) beschäftigt rund 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, rund 80 Prozent von ihnen arbeiten am ersten Dienstsitz in Bonn, die übrigen am Dienstsitz in Berlin. Ein Teil der Belegschaft verlässt regelmäßig für einige Jahre das Ministerium, um für die Entwicklungspolitik weltweit tätig zu sein. Im Rotationsverfahren zwischen In- und Ausland arbeiten ungefähr zehn Prozent der Beschäftigten in den Auslandsvertretungen der Bundesrepublik, bei internationalen Organisationen oder in ganz konkreten Entwicklungsvorhaben.


Haushalt 2012

Der Etat des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ist im Bundeshaushalt in Einzelplan 23 veranschlagt. Die Mittel für die Entwicklungszusammenarbeit werden 2012 um 164 Millionen Euro aufgestockt. Für das Haushaltsjahr 2012 stehen dem BMZ 6,383 Milliarden Euro zur Verfügung.


Entwicklungspolitik im Parlament

Der Deutsche Bundestag beschäftigt sich zu verschiedenen Gelegenheiten mit Entwicklungspolitik. Das können sein: entwicklungspolitische Grundsatzdebatten, Debatten zu aktuellen Themen oder einzelnen Regionen, Beschlüsse des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit (AwZ) oder auch anderer Ausschüsse und Gremien.


Der Innovationsbeirat des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Was hat Entwicklungspolitik mit Fußball zu tun? Oder mit Kultur? Und was haben Katja Riemann, Nia Künzer und Jens Romaus von SAP gemeinsam? Die Antworten finden Sie hier: Minister Niebel hat den Innovationsbeirat ins Leben gerufen, der das BMZ dabei unterstützen soll, zukunftsfähige Ideen für die Bewältigung der entwicklungspolitischen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu entwickeln. Die Mitglieder des Beirates stammen aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Kultur und Medien und handeln in ihrer Funktion getreu dem Motto: "Impulse für neue Ideen."


Berufliche Chancen

Gibt es freie Stellen beim BMZ? In welchen Berufen bildet das Ministerium aus? Wie kann ich mich um ein Praktikum beim BMZ bewerben? Im Personalreferat des BMZ gibt es Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner, die Ihnen diese Fragen beantworten können. Außerdem finden Sie hier Hintergrund- informationen über Tätigkeiten im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit und zahlreiche Links zu den Stellenbörsen deutscher entwicklungspolitischer Organisationen.



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Lexikon der Entwicklungspolitik
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