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Arbeit im Ausland

Entsandte und integrierte Fachkräfte

Angehörige des DED beim Sprachunterricht in Thailand. Urheberrecht: BMZ"Entsandte Fachkräfte" sind Spezia­listen mit lang­jähriger Berufs­erfahrung. Sie arbeiten im Rahmen der deutschen Entwicklungs­zusammenarbeit in den Partner­ländern und sind Mit­arbeiterinnen und Mit­arbeiter von Durch­führungs­organisationen.

Die Fachkräfte werden in der Bundes­republik Deutsch­land unter Vertrag genommen und in Projekten und Programmen der Technischen Zusammenarbeit eingesetzt.

Neben der GIZ, die im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland Fachkräfte entsendet, werden auch durch politische Stiftungen und andere private Organisationen Fachkräfte in Partnerländer gesandt.

Weiterführende Informationen und Links zu den Durchführungsorganisationen finden Sie hier.

"Integrierte Fachkräfte" sind in der Regel ebenfalls deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger oder Bürgerinnen und Bürger eines anderen EU-Landes. Sie werden aber nicht in Deutschland, sondern von öffentlichen oder privaten Ein­rich­tungen in den Partnerländern eingestellt. Sie erhalten dort ein landesübliches Gehalt und zusätzlich einen Gehaltszuschuss aus deutschen öffentlichen Mitteln. Auch die Vorbereitung auf ihre Tätigkeit und ihre soziale Absicherung wird durch Zuschüsse unterstützt. Wenn integrierte Fachkräfte nach Deutschland zurückkehren, erhalten sie – im Falle von Arbeitslosigkeit – Übergangshilfen für ihre berufliche Wiedereingliederung.

Das Programm Integrierte Fachkräfte wird vom Centrum für internationale Migration und Entwicklung (CIM) durchgeführt. CIM vermittelt erfahrene deutsche und europäische Fachkräfte in die Länder Afrikas, Asiens, Lateinamerikas und Mittel- und Osteuropas. CIM ist eine Arbeitsgemeinschaft der GIZ und der Zentralstelle für Arbeitsvermittlung der Bundesagentur für Arbeit. Den Stellenmarkt von CIM finden Sie hier.

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Lexikon der Entwicklungspolitik
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