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50 Jahre BMZ

Cinema Fairbindet

"Cinema fairbindet" auf der Berlinale

Bundesminister Dirk Niebel hat am 20. Februar 2011 erstmalig den ent­wicklungs­politischen Film­preis "Cinema fairbindet" in Ko­ope­ra­tion mit der Berlinale vergeben. Er würdigte den Preis­träger, Re­gis­seur Mohammad Ali Talebi, mit einem Scheck über 5.000 Euro sowie einer Ver­mark­tung des Films im Rahmen einer Road­show durch aus­ge­wählte Kinos in Deutschland.

"Ich wünsche dem Film ein großes Publi­kum!", erklärte Niebel. „Gerade in diesen Zeiten, wo wir das demo­kra­tische Er­wachen in einigen Ländern mit­er­leben. Kino fördert das Wissen von­ein­ander und führt zu mehr Ver­ständ­nis für­ein­ander. Und genau das brauchen wir! Unser Sieger­film ver­mit­telt globale Themen, die uns alle be­tref­fen. Das Bundes­minis­te­rium für wirt­schaft­liche Zu­sam­men­arbeit und Ent­wick­lung setzt sich ein für ein Leben aller Menschen in Frei­heit, Sicher­heit und ohne Armut. Ent­wicklungs­politik benötigt das En­ga­ge­ment aller. Es ist unsere liberale Grund­über­zeugung, dass Ver­änderungen nur aus der Mitte der Gesell­schaft heraus entstehen."

Mit seinem Film "Bad o meh" zeige der iranische Re­gis­seur Talebi jenseits von Klischees die Zer­störungs­kraft des Krieges am Bei­spiel der schutz­be­dür­ftigsten Mit­glieder seiner Ge­sell­schaft, den Kindern. Zu­gleich zeige er, wie uni­ver­sell Ge­sell­schaften damit um­gehen, ihre Kinder in das Leben zurück­zu­holen.



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