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Kapitel 2.1

Neue Formen der Zusammenarbeit – Reformpartnerschaften


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In der Zusammenarbeit mit unseren afrikanischen Partnern brauchen wir einen Paradigmenwechsel. Wir müssen weg von Geber- und Nehmerländern, hin zu einer gemeinsamen wirtschaftlichen Kooperation. Wir müssen bei der Finanzierung von Projekten zu einer gemeinsamen, internationalen Strategie und einem abgestimmten Vorgehen kommen. Wir müssen nicht alles anders, aber vieles besser, schneller und konsequenter machen.

Wir nehmen die afrikanischen Regierungen beim Wort. Das heißt: Künftig arbeiten wir mit den Staaten intensiver zusammen, die reformorientiert sind und das vor allem durch Verlässlichkeit, Rechtssicherheit und politischer Beteiligung ihrer Bürgerinnen und Bürger unter Beweis stellen.

Wir wollen mit europäischen und internationalen Akteuren anreizbasierte Reformpartnerschaften mit den Reformchampions unter den afrikanischen Staaten begründen und damit Anreize für eine beschleunigte, nachhaltige Entwicklung setzen. Dazu werden wir die Instrumente der Entwicklungspolitik so flexibilisieren, dass wir schneller und gezielter auf politische Veränderungen reagieren können. Wir wollen weg vom Gießkannenprinzip hin zu einer zielgerichteten Unterstützung von Reformländern. Selbstverständlich werden wir auch künftig unserer Mitverantwortung gegenüber den am wenigsten entwickelten Staaten gerecht.


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Lexikon der Entwicklungspolitik

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