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Bolivien

Bäuerin mit Rindern in den bolivianischen Anden

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Überblick

Plurinationaler Staat

Nach der Unabhängigkeit von der spanischen Kolonialmacht im Jahr 1825 bestimmten politische Krisen die Lage in Bolivien. Jahrzehntelange Militärdiktaturen prägten Staat und Gesellschaft. Seit 1982 hat sich das Land jedoch sukzessive politisch und ökonomisch stabilisiert. Vor allem die Tieflandregion um die Stadt Santa Cruz hat sich zum Motor der bolivianischen Wirtschaft entwickelt.

Bei den Präsidentschaftswahlen 2005 wurde mit Evo Morales zum ersten Mal ein Vertreter der indigenen Bevölkerung zum Staatspräsidenten gewählt. 2009 und 2014 wurde Morales im Amt bestätigt. Seine Partei MAS (Movimiento al Socialismo) verfügt in beiden Kammern des Parlaments über eine Zweidrittelmehrheit.

2009 trat eine neue Verfassung in Kraft. Sie wurde von einer Mehrheit der Bolivianerinnen und Bolivianer per Referendum angenommen und soll nach Willen der Regierung ein neues Staats- und Gesellschaftsmodell ermöglichen. Auch der Staatsname bringt diese Zielsetzung zum Ausdruck: Bolivien heißt seit 2009 offiziell "Plurinationaler Staat Bolivien".

In den vergangenen Jahren wurden bedeutende Fortschritte bei der Reduzierung der Armut erzielt: Der Anteil der Armen sank von 66 Prozent (2000) auf 39 Prozent (2016). Doch für große Teile der Bevölkerung haben sich die Lebensverhältnisse noch nicht dauerhaft gebessert. Die Unterschiede zwischen Arm und Reich und städtischer und ländlicher Bevölkerung sind weiterhin sehr groß.

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Entwicklungspolitische Zahlen und Fakten aus Bolivien

  • Regierungspalast in La Paz, Bolivien
    Politische Situation

    Politik der Regierung stößt auf wachsenden Widerstand

    Seit der Wahl von Evo Morales zum Staatspräsidenten hat sich Bolivien grundlegend verändert. Das Land befindet sich in einem Prozess der gesellschaftlichen und politischen Umwälzung. Wichtigstes Ziel der Regierung ist wirtschaftliche Entwicklung.

  • Der Salar de Uyuni im Südwesten Boliviens ist der größte Salzsee der Welt. Hier liegen die größten Lithiumreserven der Welt.
    Wirtschaftliche Situation

    Rohstoffabhängigkeit, Staatsbetriebe und wenig Rechtssicherheit

    Unter Präsident Morales wurden wichtige Bereiche der Wirtschaft (Stromversorgung, Telekommunikation, Flughäfen) verstaatlicht. So kontrolliert das Staatsunternehmen YPFB wieder die Erdgas- und Erdölreserven des Landes, die 1997 privatisiert worden waren.

Regierungspalast in La Paz, Bolivien
Politische Situation

Politik der Regierung stößt auf wachsenden Widerstand

Seit der Wahl von Evo Morales zum Staatspräsidenten hat sich Bolivien grundlegend verändert. Das Land befindet sich in einem Prozess der gesellschaftlichen und politischen Umwälzung. Wichtigstes Ziel der Regierung ist wirtschaftliche Entwicklung.

In ihrer 2013 vorgelegten Agenda Patriótica 2025 und dem nationalen Entwicklungsplan 2016–2020 hat die bolivianische Regierung ehrgeizige entwicklungspolitische Ziele formuliert. Sie stimmen weitgehend mit den Zielen der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung überein, etwa in den Bereichen Armutsbekämpfung, Wasser- und Sanitärversorgung sowie Schutz von natürlichen Ressourcen und Klima.

Schon in den vergangenen Jahren wurden über staatliche Sozialprogramme insbesondere bei der Bekämpfung der extremen Armut, dem Zugang zu Bildung und bei der Gesundheitsversorgung Erfolge erzielt. Das Pro-Kopf-Einkommen ist auf umgerechnet 3.130 US-Dollar (2017) gestiegen, und der Mindestlohn hat sich unter Evo Morales mehr als vervierfacht – von 440 (2005) auf 2.060 Bolivianos (2018). Das entspricht umgerechnet etwa 296 US-Dollar. Im aktuellen Index der menschlichen Entwicklung (HDI) steht Bolivien unter 189 Ländern an 118. Stelle und zählt damit zu den Ländern mit mittlerer Entwicklung.

Innenpolitische Lage

Trotz unbestrittener Erfolge der Reformmaßnahmen beginnt das Ansehen der Regierung Morales in der Bevölkerung zu schwinden. Der Politikstil der Regierung stößt auf wachsenden Widerstand, der in Streiks und Straßenprotesten zum Ausdruck kommt.

Im Februar 2016 stimmte die Mehrheit der Bevölkerung in einem Referendum gegen eine geplante Verfassungsänderung, die eine Wiederwahl von Staatspräsident Morales bei den Präsidentschaftswahlen im Oktober 2019 ermöglichen sollte. Doch das Verfassungsgericht setzte sich über dieses Votum hinweg und erlaubte Morales eine erneute Kandidatur als Präsident. Im Dezember 2018 genehmigte auch das oberste Wahlgericht in La Paz seine erneute Kandidatur als Staatschef.

Bei der Durchsetzung der politischen Ziele der Regierung wächst die Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Die Handlungsspielräume der Opposition, der Zivilgesellschaft und der Presse haben sich durch die Machtkonzentration auf Morales und seine Partei verengt.

Die Leistungsfähigkeit der staatlichen Einrichtungen ist schwach und hängt stark von den individuellen Fähigkeiten der jeweiligen Führungskräfte ab. Die Verwaltung ist sehr bürokratisch, ihre Beschäftigten sind unterbezahlt und oft schlecht ausgebildet, Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten wechseln häufig. Korruption ist weit verbreitet: Auf dem Korruptionswahrnehmungsindex 2018 von Transparency International liegt Bolivien auf Platz 132 von 180 Staaten.

Der Salar de Uyuni im Südwesten Boliviens ist der größte Salzsee der Welt. Hier liegen die größten Lithiumreserven der Welt.
Wirtschaftliche Situation

Starke Rohstoffabhängigkeit, Staatsbetriebe und wenig Rechtssicherheit

Unter Präsident Morales wurden wichtige Bereiche der Wirtschaft (Stromversorgung, Telekommunikation, Flughäfen) verstaatlicht. So kontrolliert das Staatsunternehmen YPFB (Yacimientos Petrolíferos Fiscales Bolivianos) wieder die Erdgas- und Erdölreserven des Landes, die 1997 privatisiert worden waren.

Die wirtschaftliche Lage Boliviens hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verbessert, für 2019 erwartet die Weltbank eine Wachstumsrate von etwa 4,3 Prozent. Allerdings basiert das Entwicklungsmodell der Regierung in erster Linie auf Einnahmen aus staatlichen Rohstoffexporten (Erdgas, Mineralien, Metalle). Die daraus resultierende Abhängigkeit von schwankenden Weltmarktpreisen und begrenzten Ressourcen stellt die Nachhaltigkeit der aktuellen Wirtschaftspolitik infrage.

Aktuell setzt Bolivien auf die Nutzung der weltgrößten Lithiumreserven am Salzsee von Uyuni. Lithium wird unter anderem zum Bau von wiederaufladbaren Batterien für Elektroautos benötigt.

Gehemmt wird die wirtschaftliche Entwicklung durch die schlechte Infrastruktur, die nur schwach ausgeprägte Unternehmerkultur, einen stark regulierten Arbeitsmarkt und eine geringe Rechtssicherheit. Hinzu kommen ungünstige klimatische und geographische Bedingungen. Die Folgen des Klimawandels sind bereits zu spüren: Konflikte um die Wassernutzung nehmen zu, extreme Wetterereignisse wie Dürren im Hochland und Überschwemmungen im Tiefland haben schwerwiegende Auswirkungen auf die landwirtschaftliche Produktion.

Private Wirtschaftsunternehmen haben es in Bolivien schwer. Im Doing Business Report 2019 der Weltbank belegt Bolivien Platz 156 von 190 Ländern. Auch die zu geringen in- und ausländischen Direktinvestitionen in innovative Wirtschaftsbereiche machen sich zunehmend negativ bemerkbar.

Deutsche Entwicklungszusammenarbeit mit Bolivien

Deutschland zählt seit vielen Jahren zu den wichtigsten bilateralen Partnern Boliviens. Die Entwicklungszusammenarbeit konzentriert sich auf mittel- und langfristige strukturelle Reformen und stellt die Armutsbekämpfung und den Umwelt- und Klimaschutz in den Mittelpunkt.

Die Zusammenarbeit konzentriert sich auf drei Schwerpunktbereiche:

  • Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung
  • Ländliche Entwicklung und Umwelt
  • Energie (erneuerbare Energien und Energieeffizienz)

Die Förderung von Dezentralisierung, Zivilgesellschaft und Klimaschutz sind wichtige Querschnittsthemen bei der Zusammenarbeit.

Bei Regierungsverhandlungen im Mai 2017 hat Deutschland Bolivien insgesamt 50,4 Millionen Euro für die Jahre 2017 und 2018 zugesagt. Die nächsten Regierungsverhandlungen finden voraussichtlich im Mai 2019 in Berlin statt.

Die Trinkwasseraufbereitungsanlage Pampahasi, zuständig für die Region La Paz und El Alto, Bolivien
Schwerpunkt "Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung"

Sozial und nachhaltig gestaltete Versorgung der Bevölkerung

Bolivien hat das Menschenrecht auf Wasser- und Sanitärversorgung in seiner Verfassung verankert. Eines der erklärten Ziele der Regierung lautet, allen Bolivianerinnen und Bolivianer bis 2025 Zugang zu entsprechenden Versorgungssystemen zu ermöglichen.

In den vergangenen zehn Jahren wurde stark in den Ausbau der Infrastruktur investiert. Inzwischen haben rund 90 Prozent der Bevölkerung Zugang zu Trinkwasser. In den ländlichen Gebieten liegt der Deckungsgrad allerdings niedriger und auch eine hinreichende Qualität des Wassers ist nicht flächendeckend gesichert. Etwa 80 Prozent der Bevölkerung sind an kein Abwassersystem angeschlossen oder ihre Abwässer werden nicht angemessen entsorgt. Häufig kann der Ausbau der Infrastruktur nicht mit dem raschen Wachstum der städtischen Randgebiete Schritt halten.

Vielen der für Wasser und Abwasser zuständigen Verwaltungen und Versorgungsunternehmen fehlt die notwendige finanzielle und technische Ausstattung und das Fachpersonal, um eine verlässliche Versorgung zu gewährleisten.

Ziel der deutschen Entwicklungszusammenarbeit ist die Verbesserung des Zugangs zu Wasserver- und Abwasserentsorgung, die finanziell, qualitativ und sozial nachhaltig gestaltet ist. Dazu verfolgt Deutschland einen ganzheitlichen Ansatz, der den gesamten Wasserkreislauf betrachtet und auch Aspekte des Wasserressourcenschutzes und der Anpassung an den Klimawandel miteinbezieht. Querbezüge zu Themen wie Ernährung, Dezentralisierung, Berufsbildung, Umwelt und Energie gewinnen zunehmend an Bedeutung.

Unter anderem berät Deutschland das bolivianische Umwelt- und Wasserministerium bei der Ausarbeitung von Reformstrategien. Um die Dezentralisierung des Wassersektors zu fördern, werden Kommunen und Departamentos bei der Investitionsplanung und -umsetzung, der Qualitätskontrolle und in Tariffragen unterstützt. Über Aus- und Fortbildungsprogramme soll technisches Fachwissen aufgebaut werden.

Im Rahmen der finanziellen Zusammenarbeit wird der Bau und Ausbau von Anlagen zur Wasserver- und -entsorgung sowie von Kläranlagen finanziert. Angesichts der fortlaufenden Verstädterung liegt der geografische Schwerpunkt der Zusammenarbeit auf wirtschaftlich schwachen Stadtrandgebieten, vor allem in den Städten Santa Cruz, Tarija und Sucre.

Bäuerin in den Anden
Schwerpunkt "Ländliche Entwicklung und Umwelt"

Widerstandsfähigkeit der Landwirtschaft erhöhen

Bolivien zählt zu den Ländern, die voraussichtlich besonders stark unter den Folgen des Klimawandels leiden werden. Wissenschaftliche Berechnungen deuten darauf hin, dass sich die Temperatur, die Niederschlagsmenge und die Niederschlagsverteilung verändern werden – mit schwerwiegenden Konsequenzen für die Landwirtschaft.

Schon jetzt sind deutliche Defizite in diesem Bereich sichtbar: Das Wasser wird ineffizient gesammelt und verteilt, ein Großteil der wertvollen Ressource geht ungenutzt verloren. Viele kleinbäuerliche Betriebe arbeiten zudem äußerst unproduktiv. Die Erträge decken nur den eingesetzten Aufwand. Verschlechtern sich die Produktionsbedingungen klimabedingt, ist die Ernährungssicherheit nicht mehr gewährleistet.

Deutschland unterstützt Bolivien daher dabei, die Widerstandsfähigkeit der Bevölkerung gegenüber den Auswirkungen des Klimawandels zu erhöhen. Die zuständigen staatlichen Stellen auf nationaler, regionaler und kommunaler Ebene werden in den Bereichen Management von Wassereinzugsgebieten, Bewässerung sowie landwirtschaftliche Produktionssysteme (Anbau, Diversifizierung, Lagerung und Verarbeitung) beraten.

Ein weiterer Schwerpunkt der Zusammenarbeit liegt auf der nachhaltigen Waldbewirtschaftung in der Region Chiquitania. Hier soll die Entwaldung reduziert und die Wertschöpfung aus der lokalen Waldbewirtschaftung gesteigert werden. Durch illegalen Holzeinschlag und die Ausweitung der landwirtschaftlichen Flächen verschwinden in Bolivien durchschnittlich 350.000 Hektar Wald pro Jahr. Deutschland unterstützt das Management der Gemeindewälder und trägt dazu bei, die Produktion, Verarbeitung und Vermarktung lokaler Produkte zu verbessern.

Ein Techniker verlegt eine Stromleitung in den Anden.
Schwerpunkt "Energie"

Zugang der Bevölkerung zu Energie verbessern, erneuerbare Energien einführen

Die Stromversorgung Boliviens beruht derzeit im Wesentlichen auf Kraftwerken, die mit Erdgas oder Wasserkraft betrieben werden. Obwohl das Land über gute Voraussetzungen verfügt, neben der Wasserkraft auch andere Formen erneuerbarer Energie zu nutzen, haben Wind, Sonne, Biomasse und Geothermie zurzeit nur einen Anteil von etwa drei Prozent am Energiemix. Laut nationalem Energieplan soll ihr Anteil bis 2020 auf zwölf Prozent erhöht werden.

Die Gas- und Strompreise werden vom bolivianischen Staat stark subventioniert und liegen weit unter Weltmarktniveau. Aufgrund dieser Marktverzerrung ist aus erneuerbaren Energien gewonnener Strom noch nicht wettbewerbsfähig. Einspeisegesetze gibt es bislang nicht.

Ziel der deutschen Entwicklungszusammenarbeit im Schwerpunkt Energie ist es, die effiziente und zuverlässige Versorgung der bolivianischen Bevölkerung mit bezahlbarer, nachhaltig erzeugter Energie zu verbessern.

Unter anderem unterstützt Deutschland die bolivianische Regierung dabei, Bevölkerungsgruppen, die bislang nicht an das nationale Stromnetz angeschlossen sind, mit Energie zu versorgen. Das BMZ finanziert Programme zur Netzverdichtung und fördert Pilotprojekte zur Elektrifizierung entlegener Gebiete. Deutsche Expertinnen und Experten beraten bei Planung, Aufbau, Betrieb und Wartung von Windkraftanlagen, Photovoltaik-Anlagen und Hybridsystemen.

Außerdem werden die zuständigen Regulierungs- und Aufsichtsbehörden dabei unterstützt, den rechtlichen Rahmen zu verbessern, technische Standards zu entwickeln und ein Vergütungssystem für Strom aus erneuerbaren Quellen einzuführen.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Steigerung der Energieeffizienz, etwa in öffentlichen Gebäuden, bei der Straßenbeleuchtung sowie im Bereich städtisches Verkehrsmanagement und Elektromobilität.

Potosí, Bolivien

Entwicklungspolitische Zahlen und Fakten

  Bolivien Deutschland
Ländernamea16173184 Plurinationaler Staat Bolivien Bundesrepublik Deutschland
Hauptstadta16173156 Hauptstadt: Sucre, etwa 260.000 Einwohner; Regierungssitz: La Paz, etwa 1 Million Einwohner Berlin, etwa 3,7 Millionen Einwohner
Flächea16173142 1.098.580 km² (2018) 357.580 km² (2018)
Rang im Index der menschlichen Entwicklung (HDI)a16173170 118 von 189 (2017) 5 von 189 (2017)
http://data.worldbank.org/indicator/AG.SRF.TOTL.K2

Fläche

Die Gesamtfläche eines Landes einschließlich der Gebiete, die von Binnengewässern oder bestimmten küstennahen Wasserstraßen bedeckt sind.

http://hdr.undp.org/en/statistics/

Rang im Index der menschlichen Entwicklung (HDI)

Das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) veröffentlicht jährlich einen Bericht über die menschliche Entwicklung. Der darin enthaltene Index der menschlichen Entwicklung (englisch: Human Development Index, HDI) erfasst die durchschnittlichen Werte eines Landes in grundlegenden Bereichen der menschlichen Entwicklung. Dazu gehören zum Beispiel die Lebenserwartung bei der Geburt, das Bildungsniveau sowie das Pro-Kopf-Einkommen. Aus einer großen Zahl solcher Einzelindikatoren wird eine Rangliste errechnet. Sie ermöglicht es, den Stand der durchschnittlichen Entwicklung eines Landes abzuleiten.

http://data.worldbank.org/indicator/SP.RUR.TOTL.ZS

Anteil der Landbevölkerung

Die Einwohner, die in den von den nationalen Statistikbehörden als ländlich definierten Gebieten leben. Berechnungsgrundlage: Differenz zwischen Gesamtbevölkerung und Stadtbevölkerung.

http://data.worldbank.org/indicator/SP.POP.GROW

Bevölkerungswachstum pro Jahr

 

http://data.worldbank.org/indicator/SP.DYN.LE00.IN

Lebenserwartung

Die Lebenserwartung zum Zeitpunkt der Geburt bezeichnet die Anzahl der Jahre, die ein neugeborenes Kind leben würde, wenn die Sterblichkeitsrate zum Zeitpunkt seiner Geburt sein ganzes Leben lang unverändert bliebe.

http://data.worldbank.org/indicator/SP.POP.65UP.TO.ZS

Anteil der Menschen, die 65 Jahre oder älter sind

 

http://data.worldbank.org/indicator/SP.POP.0014.TO.ZS

Anteil der Menschen, die jünger als 15 Jahre sind

 

http://data.worldbank.org/indicator/SN.ITK.DEFC.ZS

Anteil der Menschen, die unterernährt sind

Der Prozent­satz der Bevölkerung, der nicht ausreichend Nahrung zu sich nimmt, um den täglichen Energie­bedarf kontinuierlich zu decken. Wenn dieser Wert 2,5 beträgt, bedeutet dies eine Prävalenz von Unter­ernährung von weniger als 2,5 Prozent.

http://data.worldbank.org/indicator/SI.POV.NAHC

Anteil der Menschen, die unterhalb der nationalen Armutsgrenze leben

Prozentsatz der Bevölkerung, die unterhalb der nationalen Armuts­grenze lebt. Die nationalen Schätzwerte beruhen auf bevölkerungs­gewich­teten Unter­gruppen­schätzungen aufgrund von Haushalts­erhebungen.

http://data.worldbank.org/indicator/SI.POV.DDAY

Anteil der Menschen, die in extremer Armut leben

Anteil der Bevölkerung, die mit weniger als 1,90 US-Dollar pro Tag auskommen muss; umgerechnet auf die lokale Kaufkraft, basierend auf dem internationalen Preisniveau von 2011. Die Weltbank hat die Armutsgrenze zuletzt im Oktober 2015 angepasst. Davor lag dieser Wert bei 1,25 US-Dollar pro Tag, basierend auf dem internationalen Preisniveau von 2005. Diesen älteren Wert verwenden noch fünf Länder: Bangladesch, Cabo Verde, Jordanien, Kambodscha, Laos

http://data.worldbank.org/indicator/SE.PRM.CMPT.ZS

Anteil der Kinder, die die Grundschule abschließen (Primarschulabschlussrate)

Prozentsatz der Schüler, die die Primar­schule bis zum letzten Jahr durchlaufen haben. Berechnet wird die Primar­schul­abschluss­rate aus der Gesamt­zahl der Schüler in der letzten Primarschul­klasse minus die Anzahl der Wieder­holungs­schüler der Klasse, dividiert durch die Gesamt­zahl der Kinder im offiziellen Schul­abschluss­alter.

Dieser Berechnungs­schlüssel kann bei einigen Ländern zu einer Zahl größer als 100 Prozent führen, was nichts anderes heißt, als dass im be­treffen­den Schul­jahr mehr Kinder die Grund­schule ab­ge­schlossen haben als sich im offi­ziellen Schul­ab­schluss­alter befun­den haben.

http://data.worldbank.org/indicator/SE.PRM.NENR

Anteil der Kinder im schulpflichtigen Alter, die eine Grundschule besuchen

Anteil der Kinder, die gemäß der "International Standard Classification of Education" von 1997 im offiziell festgelegten Schul­besuchs­alter sind und eine Schule besuchen, an der Gesamt­bevölke­rung im entsprechen­den Schul­alter. Die Grundschul­bildung vermittelt den Kindern grund­legende Fähigkeiten im Lesen, Schreiben und Rechnen sowie ein grundlegendes Verständnis von Fächern wie Geschichte, Geografie, Naturkunde, Sozial­kunde, Bildende Kunst und Musik.

http://data.worldbank.org/indicator/SE.ADT.LITR.ZS

Anteil der Menschen, die lesen und schreiben können

Der Prozentsatz von Personen ab 15 Jahren, die eine kurze, einfache Aussage zu ihrem alltäglichen Leben mit Verständnis lesen und schreiben können.

http://data.worldbank.org/indicator/SE.XPD.TOTL.GD.ZS

Öffentliche Ausgaben für Bildung

Summe der öffentlichen laufenden und Kapital­ausgaben für Bildung. Hierzu zählen staatliche Aus­gaben für (öffentliche wie private) Bildungs­einrichtungen, die Bildungs­verwaltung sowie Subven­tionen für private Stellen (Schüler und Studenten/ Haushalte und andere private Stellen).

http://data.worldbank.org/indicator/SE.PRM.ENRL.TC.ZS

Zahl der Grundschulkinder pro Lehrerin oder Lehrer

Wird errechnet durch Division der Anzahl aller Grundschüler durch die Anzahl der Grundschul­lehrkräfte (unabhängig vom jeweiligen Unterrichts­deputat).

http://data.worldbank.org/indicator/SH.H2O.SAFE.ZS

Anteil der Bevölkerung mit angemessenem Anschluss an eine Trinkwasserversorgung

Der Prozentsatz der Bevöl­kerung, die angemessenen Zugang zu einer ausreichenden Wasser­menge aus einer verbesser­ten Quelle hat, wie beispiels­weise einem Haus­anschluss, einer öffent­lichen Zapf­stelle, einem Bohrloch, einem gesicherten Brunnen oder einer gesicherten Quelle oder einer Regen­wasser­sammel­anlage. Zu den nicht verbesserten Quellen gehören Wasser­verkäufer, Tank­fahrzeuge sowie nicht gesicherte Brunnen und Quellen. Angemessener Zugang bezeichnet die Verfüg­barkeit von mindestens 20 Litern pro Kopf und Tag aus einer Quelle, die höchstens einen Kilo­meter von der Wohn­stätte entfernt liegt.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.IMM.IDPT

Anteil der einjährigen Kinder, die gegen Diphtherie, Keuchhusten und Tetanus geimpft sind

Der Prozentsatz der Kinder im Alter von 12 bis 23 Monaten, die vor ihrem ersten Geburts­tag oder zu einem beliebigen Zeit­punkt vor der Erhe­bung geimpft wurden. Ein Kind gilt als aus­reichend vor Diphtherie, Keuch­husten und Tetanus geschützt, wenn es drei Impf­dosen erhalten hat.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.STA.ACSN

Anteil der Einwohner mit angemessenem Anschluss an eine Abwasserentsorgung

Der Prozent­satz der Bevölkerung, die zumindest aus­reichenden Zugang zu einer Fäkalien­entsor­gung hat, die verhindert, dass Menschen, Tiere oder Insekten mit den Fäkalien in Berüh­rung kommen. Verbesserte Sanitär­einrich­tungen reichen von einfachen, aber umbauten Gruben­latrinen bis hin zu Spül­toiletten mit Anschluss an eine Ab­wasser­leitung. Solche Vorrich­tungen müssen, um wirklich effektiv zu sein, fach­gerecht gebaut und korrekt gewartet werden.

https://data.worldbank.org/indicator/SH.STA.SMSS.ZS

Anteil der Einwohner mit Zugang zu einer fachgerechten Abwasserentsorgung (% der Gesamtbevölkerung)

Der Prozentsatz der Menschen, die verbesserte sanitäre Einrichtungen nutzen, die nicht mit anderen Haushalten geteilt werden und in denen Ausscheidungen sicher vor Ort entsorgt oder außerhalb des Hauses transportiert und behandelt werden. Zu den verbesserten Sanitäranlagen gehören Spülungen in Rohrleitungen, Kläranlagen oder Grubenlatrinen: belüftete, verbesserte Grubenlatrinen, Verbundtoiletten oder Grubenlatrinen mit Platten.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.STA.BRTC.ZS

Anteil der Geburten, die unter Betreuung von ausgebildetem medizinischen Personal stattfinden

Der Prozentsatz von Geburten, bei denen Fach­personal anwesend ist, das darin ausgebildet wurde, Frauen während der Schwanger­schaft und der Wehen und nach der Geburt ange­messen zu über­wachen, zu versorgen und zu beraten, eigen­ständig eine Geburt zu leiten und Neuge­borene zu versorgen.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.STA.ANVC.ZS

Anteil der Schwangeren, die medizinisch betreut werden

Der Prozent­satz der Frauen, die mindestens einmal während der Schwanger­schaft aus schwanger­schafts­bedingten Gründen von medizi­ni­schem Fach­personal betreut worden sind.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.DYN.MORT

Anzahl der Kinder, die vor ihrem fünften Geburtstag sterben (pro 1.000 Lebendgeburten)

Die Sterblichkeitsrate von Kindern unter fünf Jahren gibt die Wahrschein­lich­keit (pro Tausend) an, dass ein neuge­borenes Kind vor Vollen­dung seines fünften Lebens­jahres stirbt.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.STA.MMRT

Anzahl der Mütter, die während der Schwangerschaft oder bei der Geburt ihres Kindes sterben (pro 100.000 Lebendgeburten)

Mütter­sterblich­keitsrate gibt die Anzahl der Frauen an, die – pro 100.000 Lebend­geburten – während der Schwanger­schaft und Geburt an schwan­ger­schafts­beding­ten Ursachen sterben. Die Werte werden mittels Regressions­modell unter Ein­beziehung von Informa­tionen zu Frucht­barkeit, Geburts­hilfe und HIV-Verbrei­tung geschätzt.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.DYN.AIDS.ZS

HIV-Quote (Erwachsene zwischen 15 und 49 Jahren)

Der Prozent­satz der 15- bis 49-Jährigen, die mit HIV infiziert sind.

https://data.worldbank.org/indicator/SH.XPD.GHED.GD.ZS

Öffentliche inländische Gesundheitsausgaben in Prozent des Bruttoinlandsproduktes

Öffentliche Ausgaben für Gesundheit aus inländischen Quellen als Anteil der Wirtschaft, gemessen am BIP.

https://data.worldbank.org/indicator/SH.H2O.SMDW.ZS

Personen, die sicher betriebene Trinkwasserversorgungsanlagen nutzen (% der Bevölkerung)

Der Prozentsatz der Menschen, die Trinkwasser aus einer verbesserten Quelle verwenden, die in den Räumlichkeiten zugänglich ist, bei Bedarf verfügbar ist und frei von Fäkalien und vorrangiger chemischer Kontamination ist. Zu den verbesserten Wasserquellen gehören Rohrleitungswasser, Bohrlöcher oder Rohrbrunnen, geschützte gegrabene Brunnen, geschützte Quellen und verpacktes oder geliefertes Wasser.

http://www.bmz.de

Deutsche staatliche Mittel für Entwicklungs­zu­sam­men­arbeit

Durch die Bundesrepublik im Rahmen zwischenstaatlicher Verträge zugesagte Mittel für die Ent­wicklungs­zusammen­arbeit (Tech­nische und Finan­zielle Zu­sam­men­arbeit)

http://data.worldbank.org/indicator/DT.ODA.ODAT.CD

Gesamtsumme der erhaltenen öffentlichen Mittel für Entwicklungszusammenarbeit (ODA)

Auszahlungen von Darlehen zu vergünstigten Bedingun­gen (abzüglich etwaiger Tilgungs­leistungen) sowie Zu­schüssen, die von öffent­lichen Stellen der Mit­glieder des OECD-Ent­wick­lungs­aus­schusses (Develop­ment Assistance Committee, DAC), von multi­lateralen Institutionen und von Nicht-DAC-Län­dern vergeben werden. Berücksichtigt werden Mittel, die der Förderung der wirtschaft­lichen Entwicklung und der Ver­besse­rung des Lebens­stan­dards in den in der DAC-Liste der ODA-Empfänger aufge­führten Ländern und Gebieten dienen. Dies schließt auch Darlehen mit einem Zuschuss­ele­ment von mindestens 25 Prozent (berechnet zu einem Ab­zinsungs­satz von 10 Prozent) mit ein. Angaben in US-Dollar (jeweilige Preise und Wechsel­kurse)

http://data.worldbank.org/indicator/DT.ODA.ODAT.PC.ZS

Summe der pro Einwohner erhaltenen öffentlichen Mittel für Entwicklungszusammenarbeit (ODA)

Pro Einwohner erhaltene Auszahlungen von Darlehen zu vergünstigten Bedingungen (abzüglich etwaiger Tilgungsleistungen) sowie Zuschüs­sen, die von öffentlichen Stellen der Mitglieder des OECD-Ent­wick­lungs­aus­schusses (Develop­ment Assistance Committee, DAC), von multi­lateralen Institutionen und von Nicht-DAC-Ländern vergeben werden. Berücksichtigt werden Mittel, die der För­derung der wirtschaft­lichen Ent­wicklung und der Ver­besse­rung des Lebens­standards in den in der DAC-Liste der ODA-Empfän­ger aufgeführten Ländern und Gebieten dienen. Der Betrag wird errechnet, indem die Gesamtsumme der erhaltenen öffentlichen Mittel für Entwicklungs­zusammenarbeit durch die geschätzte Bevöl­kerungs­zahl zur Jahresmitte dividiert wird. Dies schließt auch Darlehen mit einem Zuschusselement von mindestens 25 Prozent (berechnet zu einem Abzinsungssatz von 10 Prozent) mit ein. Angaben in US-Dollar (jeweilige Preise und Wechselkurse)

http://data.worldbank.org/indicator/IT.NET.USER.ZS

Internetnutzer (Anteil der Bevölkerung in %)

Internetnutzer sind Personen, die das Internet (von jedem beliebigen Standort aus) in den letzten 3 Monaten genutzt haben. Der Zugang zum Internet kann zum Beispiel über Computer, Mobiltelefon, PDA (Personal Digital Assistant), Spiele-PC, Smart-TV, usw. erfolgen.

http://data.worldbank.org/indicator/IT.CEL.SETS.P2

Mobilfunkanschlüsse (pro 100 Einwohner)

Mobilfunkanschlüsse sind Anschlüsse bei einem Betreiber eines öffent­lichen Mobilfunk­dienstes, die den Zugang ins öffentliche Telefon­netz ermöglichen. Hierunter fallen sowohl Mobil­funk­verträge als auch Prepaid-Kar­ten.

http://data.worldbank.org/indicator/AG.LND.AGRI.ZS

Anteil der landwirtschaftlich genutzten Fläche an der gesamten Landfläche

Der Anteil der Landfläche, die Ackerland, Dauer­kultur­land oder Dauerweide­fläche ist. Zum Acker­land zählt nach der FAO-Defi­nition mit verschie­denen Kulturen bewirtschaftetes Land (Flächen mit zwei Kulturen pro Jahr werden nur einmal gezählt), temporäres zum Mähen oder als Weide genutztes Grün­land, Nutz­gärten zur kommerziellen oder privaten Nutzung sowie temporär brachliegendes Land. Land, das im Rahmen des Wander­feldbaus aufgegeben wurde, zählt nicht mit. Dauer­kultur­land ist mit Kulturen bewirtschaftet, die dort langfristig stehen und nicht nach jeder Ernte neu angebaut werden müssen, beispiels­weise Kakao, Kaffee und Kautschuk. Hierzu zählt auch mit Blüten­gehölzen, Obst­bäumen, Nussbäumen oder Reb­stöcken bewirtschaf­tetes Land, nicht aber mit Bäumen zur Holz­nutzung bewirtschaftetes Land. Dauer­weide­fläche ist Land, das fünf Jahre lang oder länger als Grün­futter­quelle genutzt wird, sowohl mit natür­lichem als auch mit gepflanz­tem Bewuchs.

http://data.worldbank.org/indicator/ER.LND.PTLD.ZS

Anteil der Naturschutzgebiete an der gesamten Landesfläche

Gebiete, die von den natio­nalen Behörden offiziell als Schutz­gebiete ausge­wiesen sind

http://data.worldbank.org/indicator/AG.LND.FRST.ZS

Anteil der Waldfläche an der gesamten Landfläche

Landfläche mit natürlichem oder angepflanztem Baum­bestand mit einer Mindest­höhe von 5 Metern (unabhängig davon, ob es sich um Nutz­wald handelt). Nicht mitgerechnet werden Baum­bestände in land­wirt­schaft­lichen Produktions­systemen (beispielsweise Obstplantagen und Agroforst­systeme) sowie Bäume in städti­schen Parks und Gärten.

http://data.worldbank.org/indicator/EN.ATM.CO2E.PC

Kohlendioxid-Emission pro Kopf (in Tonnen)

Kohlendioxid-Emissionen sind die Emissionen, die bei der Verbren­nung fossiler Brenn­stoffe und der Herstellung von Zement frei­gesetzt werden. Die Emissionen schließen Kohlen­dioxide ein, die beim Verbrauch von festen, flüssigen oder gas­förmigen Brenn­stoffen sowie durch das Ab­fackeln von Gas entstehen.

http://data.worldbank.org/indicator/EG.USE.ELEC.KH.PC

Stromverbrauch pro Person

Stromerzeugung aus Kraft­werken und Kraft-Wärme-Anlagen minus Über­tra­gungs-, Vertei­lungs- und Um­spann­verluste sowie minus Eigen­ver­brauch der Anlagen.

http://data.worldbank.org/indicator/SL.AGR.EMPL.ZS

Anteil der Beschäftigten in der Landwirtschaft (gemessen an der gesamten Erwerbsbevölkerung)

Beschäftigte sind Personen, die für einen öffent­lichen oder privaten Arbeit­geber tätig sind und dafür Löhne, Gehälter, Provi­sionen, Trink­gelder, Akkord­löhne oder Sachbezüge erhalten. Die Landwirt­schaft entspricht Abteilung 1 (ISIC-Über­arbei­tung 2) oder den Ab­schnitten A und B (ISIC-Überar­beitung 3) und umfasst auch Jagd, Forst­wirt­schaft und Fischerei.

http://data.worldbank.org/indicator/EG.IMP.CONS.ZS

Anteil der Energieimporte am gesamten Energieverbrauch

Geschätzte Differenz zwischen Energie­verbrauch und -erzeugung (beide Werte in Öl­einheiten). Ein negativer Wert bedeutet, dass das Land Netto-Expor­teur ist. Der Energie­verbrauch bezieht sich auf den Verbrauch an Primär­energie vor der Umwand­lung in andere Brenn­stoffe für den End­verbrauch, was der Summe aus einheimi­scher Erzeugung, Importen und Bestands­verände­rungen abzüglich der Exporte und der bereit­gestellten Brenn­stoff­menge für auf internationalen Routen verkeh­rende Schiffe und Flug­zeuge entspricht.

http://data.worldbank.org/indicator/SL.TLF.0714.ZS

Anteil der Kinder zwischen 7 und 14 Jahren, die arbeiten

Kinder, die in der von der Erhe­bung erfassten Referenz­woche mindestens eine Stunde lang erwerbstätig waren.

http://data.worldbank.org/indicator/SL.UEM.TOTL.ZS

Arbeitslosenquote

Der Anteil der Erwerbsbevölkerung, der keine Arbeit hat, aber für eine Erwerbs­tätig­keit verfügbar und erwerbs­suchend ist. Erwerbs­bevölke­rung und Arbeits­losig­keit werden je nach Land unter­schied­lich definiert.

http://data.worldbank.org/indicator/BX.KLT.DINV.CD.WD

Ausländische Direktinvestitionen pro Jahr in US-Dollar

Nettozuflüsse von Investitionen zum Erwerb einer dauer­haften Beteili­gung (mindestens 10 Prozent der Stimm­rechts­aktien) an einem Unternehmen, das in einer anderen Volks­wirt­schaft tätig ist als der Investor. Sie sind die Summe aus Beteiligungs­kapital­bewe­gungen, Reinvesti­tionen der Gewinne und anderen lang­fristigen Kapital­bewe­gungen und den kurz­fristigen Kapital­bewe­gungen, wie sie in der Zahlungs­bilanz ausge­wiesen sind. Dargestellt sind Netto­zuflüsse (Netto-Investitions­zuflüsse abzüglich Des­investi­tion) von auslän­dischen Investoren in die bericht­erstattende Volks­wirtschaft. Angaben in US-Dollar (jeweilige Preise und Wechselkurse).

http://data.worldbank.org/indicator/DT.DOD.DECT.CD

Auslandsverschuldung gesamt

Schulden gegenüber nicht im Land ansässi­gen Parteien, die in Devisen, Waren oder Dienst­leistun­gen zu begleichen sind. Die Gesamt-Auslands­verschul­dung entspricht der Summe aus öffentlichen, öffentlich garan­tierten und privaten nicht garan­tierten lang­fristigen Schulden, der Nutzung von IWF-Krediten und kurz­fristigen Schulden. Kurzfristige Schulden umfassen alle Schulden, deren ursprüngliche Lauf­zeit maximal ein Jahr betragen hat, sowie überfällige Zinsen auf langfristige Schulden. Angaben in US-Dollar (jeweilige Preise und Wechselkurse).

http://data.worldbank.org/indicator/NY.GNP.ATLS.CD

Bruttonationaleinkommen pro Jahr in US-Dollar

Das Bruttonationaleinkommen (BNE) misst die gesamte Wert­schöpfung von Inländern aus inlän­dischen und auslän­dischen Quellen. Das BNE umfasst das Brutto­inlands­produkt (BIP) zuzüglich der Netto­übertra­gungen aus Primär­einkom­men aus auslän­dischen Quellen. Die Umrechnung von der jeweiligen Landes­währung in US-Dollar zum jeweils geltenden Kurs erfolgt nach der Atlas-Me­thode der Welt­bank. Dabei werden Drei­jahres­durch­schnitte der Wechsel­kurse verwendet, um die Auswirkungen vorübergehender Wechsel­kurs­schwan­kungen zu glätten.

http://data.worldbank.org/indicator/NY.GNP.PCAP.CD

Bruttonationaleinkommen pro Kopf pro Jahr in US-Dollar

Das Bruttonationaleinkommen (BNE) pro Kopf bezeichnet das BNE geteilt durch die Bevöl­kerungs­zahl zur Jahres­mitte. Das BNE misst die gesamte Wert­schöpfung von Inländern aus inländi­schen und ausländi­schen Quellen. Das BNE umfasst das Brutto­inlands­produkt (BIP) zuzüglich der Netto­übertra­gungen aus Primär­einkom­men aus ausländi­schen Quellen. Die Um­rechnung von der jeweiligen Landes­währung in US-Dollar zum jeweils geltenden Kurs erfolgt nach der Atlas-Me­thode der Weltbank. Dabei werden Drei­jahres­durch­schnitte der Wechsel­kurse verwendet, um die Auswir­kungen vorübergehender Wechsel­kurs­schwan­kungen zu glätten.

http://data.worldbank.org/indicator/NE.EXP.GNFS.ZS

Export von Waren und Dienstleistungen (Anteil am Bruttoinlandsprodukt )

Der Wert der ins Ausland gelieferten Güter und Dienst­leistungen. Dies umfasst den Wert der Waren, Fracht­kosten, Versicherungs­kosten, Transport­kosten, Reise­kosten, Lizenz­gebühren und anderer Dienst­leistun­gen wie Nachrichten-, Bau-, Finanz-, Infor­mations- und Geschäfts­dienst­leistungen sowie persön­licher und staat­licher Dienst­leistungen. Nicht mitge­rechnet werden die Entlohnung von Beschäftigten und Ein­kommen aus Geld­anlagen sowie Transfer­zah­lungen.

http://data.worldbank.org/indicator/NE.IMP.GNFS.ZS

Import von Waren und Dienstleistungen (Anteil am Bruttoinlandsprodukt )

Der Wert der aus dem Ausland erworbenen Güter und Dienst­leistungen. Dies umfasst den Wert der Waren, Fracht­kosten, Versicherungs­kosten, Transport­kosten, Reise­kosten, Lizenz­gebühren und anderer Dienst­leistungen wie Nachrichten-, Bau-, Finanz-, Infor­mations- und Geschäfts­dienst­leistungen sowie persön­licher und staatlicher Dienst­leistungen. Nicht mitgerechnet werden die Entlohnung von Beschäftigten und Einkom­men aus Geld­anlagen sowie Transfer­zahlungen.

http://data.worldbank.org/indicator/FP.CPI.TOTL.ZG

Inflationsrate

Die anhand des Verbraucher­preis­indexes gemessene Inflation entspricht der jähr­lichen prozen­tualen Veränderung der Kosten, die dem Durch­schnitts­verbraucher für den Kauf eines Waren- und Dienst­leistungs­korbs entstehen, der dauerhaft definiert sein kann oder in festgelegten Abständen (beispiels­weise jährlich) aktualisiert werden kann. Im Allgemeinen wird die Laspeyres-For­mel verwendet.

http://data.worldbank.org/indicator/DT.TDS.DECT.EX.ZS

Schuldendienst gesamt (in Prozent der Ausfuhren von Gütern und Dienstleistungen sowie des Nettoeinkommens aus dem Ausland)

Summe der Tilgungs- und Zins­zah­lungen für lang­fristige Schulden, die in Devisen, Waren oder Dienst­leistungen tatsächlich geleistet werden, Zinszahlungen auf kurzfristige Schulden sowie Rück­zahlungen (Rückkäufe und Gebühren) an den IWF. Ausfuhren von Gütern und Dienst­leistungen um­fassen auch Ein­kom­men und Heimat­über­wei­sungen.

http://data.worldbank.org/indicator/NV.IND.TOTL.ZS

Wertschöpfung der Industrie in Prozent des Bruttoinlandsprodukts

Die Wertschöpfung der In­dustrie ent­spricht den "International Standard Industrial Classification (ISIC)"-Abtei­lun­gen 10-45 und umfasst die Sek­toren Berg­bau, verarbeitende Industrie, Bau­wesen sowie Strom-, Gas- und Wasser­versor­gung. Die Wert­schöpfung ist die Netto­pro­duktions­menge eines Wirt­schafts­bereichs, nach Summie­rung aller Produktions­mengen und abzüglich aller Vorleistungen. Der Ursprung der Wert­schöpfung wird nach der ISIC (Über­arbei­tung 3) bestimmt.

http://data.worldbank.org/indicator/NV.AGR.TOTL.ZS

Wertschöpfung der Landwirtschaft in Prozent des Bruttoinlandsprodukts

Die Wertschöpfung der Land­wirtschaft entspricht den "International Standard Industrial Classification (ISIC)"-Ab­tei­lungen 1-5 und schließt Jagd, Forst- und Fi­scherei­wirtschaft sowie die Pflan­zen- und Tier­produk­tion mit ein. Die Wert­schöpfung ist die Netto­produk­tions­menge eines Wirtschafts­bereichs nach Summierung aller Produktions­mengen und abzüglich aller Vor­leistungen. Der Ursprung der Wert­schöpfung wird nach der ISIC (Über­arbeitung 3) bestimmt.

https://data.worldbank.org/indicator/NV.SRV.TOTL.ZS

Wertschöpfung des Dienstleistungssektors in Prozent des Bruttoinlandsprodukts

Die Wertschöpfung des Dienstleistungs­sektors entspricht den "International Standard Industrial Classification (ISIC)"-Abteilungen 50-99. Hierzu zählt die Wertschöpfung aus dem Großhandels- und Einzel­handelsbereich (auch Hotels und Gaststätten), dem Transportwesen sowie aus staatlichen, finanziellen, fachlichen und persönlichen Dienst­leistungen wie Bildung, medizinische Versorgung und Immobiliendienstleistungen. Mitgezählt werden auch fiktive Gebühren für Bankdienst­leistungen, Importabgaben sowie alle statistischen Diskrepanzen, die den erfassenden Stellen auf nationaler Ebene auffallen, und durch Umskalierung entstehende Diskrepanzen. Die Wert­schöpfung ist die Nettoproduktionsmenge eines Wirtschaftsbereichs nach Summierung aller Produktionsmengen und abzüglich aller Vorleistungen. Der Ursprung der Wertschöpfung wird nach der ISIC (Überarbeitung 3 oder 4) bestimmt.

http://data.worldbank.org/indicator/NY.GDP.MKTP.KD.ZG

Wirtschaftswachstum pro Jahr

Die jährliche Wachstumsrate des Brutto­inlands­produkts (BIP) wird aus dem BIP zu konstan­ten Preisen in Einheiten der Landes­währung errechnet. Die Gesamt­summen sind in US-Dollar zu konstan­ten Preisen von 2000 ausgedrückt. Das BIP ist die Brutto­wert­schöpfung zu Käufer­preisen aller in dem jeweiligen Land ansässigen Personen zuzüglich Steuern und abzüglich Subven­tionen, die nicht im Produkt­wert enthalten sind.

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