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Philippinen

Reisterassen bei Batad, Insel Luzon, Philippinen

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Überblick

Große Kluft zwischen Arm und Reich

Die Philippinen gehören zu den ärmeren Ländern Asiens. Auf dem Index der menschlichen Entwicklung (HDI) stehen sie auf Platz 113 von 189 Staaten. Die Entwicklung des Inselstaates wird unter anderem durch gewaltsame Konflikte zwischen Regierung und Rebellengruppen sowie zwischen rivalisierenden Familienclans gehemmt.

Die philippinische Wirtschaft ist im vergangenen Jahrzehnt fast jedes Jahr um mehr als sechs Prozent gewachsen. Die wirtschaftlichen Erfolge haben bislang jedoch nicht zu wesentlichen sozialen Fortschritten geführt. Die Kluft zwischen den wenigen Reichen und den zahlreichen Armen ist noch immer groß. Die politische und wirtschaftliche Macht liegt bei einigen Hundert Familien, die große Mehrheit der mehr als 100 Millionen Einwohner des Landes hat hingegen kaum Einflussmöglichkeiten oder gesellschaftliche Aufstiegschancen.

Entwicklungszusammenarbeit

Die Philippinen gehören zu den Ländern, die Deutschland im Rahmen thematischer und regionaler Programme entwicklungspolitisch unterstützt. Vor dem Hintergrund der Konflikte mit separatistischen muslimischen und maoistischen Gruppen im Land konzentriert sich diese Zusammenarbeit auf die Themen Friedenssicherung und Konflikttransformation. Der regionale Schwerpunkt liegt auf der Insel Mindanao.

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Entwicklungspolitische Zahlen und Fakten aus den Philippinen

  • Ein Sicherheitsmann bewacht ein leeres Ladenlokal in Manila, Philippinen.
    Politische Situation

    Kleine Elite mit großem Einfluss

    Kaum ein asiatisches Land wurde in seiner Geschichte so sehr vom Westen geprägt wie die Philippinen, die nach dem spanischen König Philipp II. benannt sind.

  • Frauen waschen in der Nähe einer kleinen Goldmine die Kleidung ihrer Familien. Die Arbeit im Goldbergbau ist für die meisten Familien die einzige Möglichkeit, Einkommen zu erwirtschaften. (Provinz Camarines Norte in Bicol)
    Sicherheitslage und Menschenrechte

    Drogenkrieg und bewaffnete Konflikte

    Seit Jahrzehnten kämpfen auf den Philippinen separatistische Gruppen für einen unabhängigen muslimischen Staat. 

  • Slum in Manila, Philippinen
    Soziale Situation

    Reformbedarf weiterhin hoch

    Die positive wirtschaftliche Entwicklung hat für die überwiegende Mehrheit der philippinischen Bevölkerung bisher keine dauerhaften Verbesserungen gebracht.

  • Arbeiter bei der Zuckerrohrernte
    Wirtschaftliche Situation

    Unterbeschäftigung und Abwanderung

    Die philippinische Wirtschaft ist in den vergangenen Jahren um jeweils mehr als sechs Prozent gewachsen. Die Wirtschaftsentwicklung basiert hauptsächlich auf der Elektronikindustrie, dem Dienstleistungssektor und der Telekommunikationsbranche.

Ein Sicherheitsmann bewacht ein leeres Ladenlokal in Manila, Philippinen.
Politische Situation

Kleine Elite mit großem Einfluss

Kaum ein asiatisches Land wurde in seiner Geschichte so sehr vom Westen geprägt wie die Philippinen, die nach dem spanischen König Philipp II. benannt sind. Nach etwa 300-jähriger Zugehörigkeit zum spanischen Kolonialreich und anschließender fast 50-jähriger US-amerikanischer Herrschaft wurde der Inselstaat 1946 unabhängig.

1965 wurde Ferdinand Marcos zum Staatspräsidenten gewählt, der das Land bis 1986 zunehmend diktatorisch regierte. Nach seinem Sturz trat eine neue Verfassung in Kraft, seitdem ist das Land eine Präsidialrepublik nach US-amerikanischem Vorbild. Der Demokratisierungsprozess wurde und wird jedoch immer wieder durch politische Unruhen, Putschversuche, gewaltsame Konflikte, politisch motivierte Morde und terroristische Anschläge behindert.

Die politischen Mitwirkungsmöglichkeiten der Bevölkerung sind eingeschränkt. Da es keine öffentliche Wahlkampffinanzierung gibt und die gewählten Volksvertreter nur geringe monatliche Gehälter beziehen, ist es nur Personen mit großem Privatvermögen möglich, sich zur Wahl zu stellen. Weiterhin kommt es zu Wahlen ohne Gegenkandidaten, Absprachen zwischen einflussreichen Familien und illegale Stimmenkäufen.

Im Korruptionswahrnehmungsindex 2018 von Transparency International steht das Land auf Rang 99 von 180 Staaten.

Im Mai 2016 wurde Rodrigo Duterte zum Präsidenten der Philippinen gewählt. In einem Zehn-Punkte-Programm hat er seine Regierungsziele formuliert. Dazu zählen die Bekämpfung von Korruption und Misswirtschaft, die Verringerung der Armut, der Ausbau der Infrastruktur, eine Befriedung Mindanaos und der föderale Umbau des Staates.

 

Frauen waschen in der Nähe einer kleinen Goldmine die Kleidung ihrer Familien. Die Arbeit im Goldbergbau ist für die meisten Familien die einzige Möglichkeit, Einkommen zu erwirtschaften. (Provinz Camarines Norte in Bicol)
Sicherheitslage und Menschenrechte

Drogenkrieg und bewaffnete Konflikte

Seit Jahrzehnten kämpfen auf den Philippinen separatistische Gruppen für einen unabhängigen muslimischen Staat. Zwar hat die Regierung mit der Moro Islamic Liberation Front (MILF) einen Waffenstillstand und eine Teilautonomie der Region Bangsamoro vereinbart. Doch andere Gruppierungen setzen den Kampf fort und haben sich inzwischen der Terrorgruppe "Islamischer Staat" angeschlossen. Nach monatelangen Kämpfen um die Stadt Marawi wurde im Mai 2017 das Kriegsrecht über die Insel Mindanao verhängt. Bis mindestens Ende 2019 sind damit zahlreiche Bürgerrechte ausgesetzt.

Ein weiterer ungelöster Konflikt besteht mit der bewaffneten kommunistischen Gruppe New People’s Army (NPA), die im ganzen Land aktiv ist. Nach wiederholten Angriffen der NPA auf Armeeangehörige hat die Regierung die Friedensverhandlungen abgebrochen und Ende 2017 sowohl die NPA als auch die Kommunistische Partei der Philippinen (CPP) zu terroristischen Organisationen erklärt.

Menschenrechte

Die Menschenrechtslage auf den Philippinen hat sich seit dem Ende der Diktatur von Präsident Marcos 1986 deutlich verbessert. Das Land hat die wichtigsten völkerrechtlichen Vereinbarungen zum Schutze der Grundrechte ratifiziert. Doch noch immer werden erhebliche Menschenrechtsverletzungen verzeichnet. Armee und Polizei werden willkürliche Verhaftungen und Morde vorgeworfen, regelmäßig kommt es zu Gewalttaten gegen Journalisten, Richter, Anwälte, Menschenrechts- und Umweltaktivisten und Gewerkschafter. Das Justizwesen ist überlastet, unterfinanziert und gilt als korrupt.

Auf der Rangliste der Pressefreiheit 2019 der Nichtregierungsorganisation Reporter ohne Grenzen liegen die Philippinen auf Platz 134 von 180 ausgewerteten Ländern.

"Krieg gegen die Drogen"

Zu massiven Menschenrechtsverletzungen kommt es im "Krieg gegen die Drogen", den Präsident Duterte zu Beginn seiner Amtszeit ausgerufen hat. Während nach Regierungsangaben bislang rund 5.000 Personen bei Polizeieinsätzen getötet wurden, gehen Menschenrechtsorganisationen davon aus, dass bereits deutlich mehr Menschen Opfer der Sicherheitskräfte und sogenannter Todesschwadronen wurden. Bislang wurden nur wenige dieser außergerichtlichen Hinrichtungen aufgeklärt und gerichtlich verfolgt.

Im Februar 2018 gab die Chefanklägerin des Internationalen Strafgerichtshofs bekannt, dass sie Vorermittlungen gegen Präsident Duterte aufgenommen habe wegen möglicher Taten im Zusammenhang mit seiner Anti-Drogen-Kampagne. Die philippinische Regierung erklärte daraufhin ihren Rücktritt aus dem Römischen Statut des Strafgerichtshofs und entzog ihm damit ihre Anerkennung. Eine Auswirkung auf die Ermittlungen hat dies jedoch nicht.

Slum in Manila, Philippinen
Soziale Situation

Reformbedarf weiterhin hoch

Die positive wirtschaftliche Entwicklung hat für die überwiegende Mehrheit der philippinischen Bevölkerung bisher keine dauerhaften Verbesserungen gebracht.

Die Herausbildung einer aktiven Mittelschicht wird durch den Einfluss mächtiger Familienclans und die Auswanderung von gut ausgebildeten Fachkräften und Akademikern behindert.

Armut

Rund 20 Prozent der philippinischen Bevölkerung leben nach amtlichen Angaben unterhalb der nationalen Armutsgrenze. Etwa jedes fünfte Kind unter fünf Jahren ist unterernährt.

Die Armut ist regional unterschiedlich ausgeprägt, es besteht ein starkes Entwicklungsgefälle zwischen der Region rund um die Hauptstadt Manila und den ländlichen Gebieten.

Am größten ist die Armut in den südlichen Teilen des Inselstaates, in denen viele Muslime leben.

Gesundheitsversorgung und Familienplanung

Bei der Alphabetisierung, der Trinkwasser- und Sanitärversorgung und der Geschlechtergleichstellung wurden in den vergangenen Jahren Fortschritte erzielt. Doch der Reformbedarf im sozialen Bereich ist weiterhin hoch. Defizite bestehen unter anderem beim flächendeckenden Zugang zur Gesundheitsversorgung.

Unter Präsident Duterte wurden die Staatsausgaben für Verteidigung und innere Sicherheit massiv erhöht, die Budgets für Bildung und Gesundheit dagegen deutlich beschnitten.

Die philippinische Bevölkerung wächst jährlich um 1,5 Prozent. Der Einfluss der katholischen Kirche verhinderte lange Zeit eine öffentliche Diskussion über Fragen der Verhütung und Familienplanung. Als deutliche Stärkung der Frauenrechte wird daher ein Gesetz zu reproduktiver Gesundheit gewertet, das unter anderem den freien Zugang zu Verhütungsmitteln vorsieht. Es wurde 2012 gegen den erbitterten Widerstand der Kirche verabschiedet und 2014 vom Obersten Gerichtshof für verfassungsgemäß erklärt.

Arbeiter bei der Zuckerrohrernte
Wirtschaftliche Situation

Unterbeschäftigung und Abwanderung

Die philippinische Wirtschaft ist in den vergangenen Jahren um jeweils mehr als sechs Prozent gewachsen. Die Wirtschaftsentwicklung basiert hauptsächlich auf der Elektronikindustrie, dem Dienstleistungssektor und der Telekommunikationsbranche. Ein groß angelegtes staatliches Infrastrukturprogramm sorgt derzeit für wirtschaftliche Zuwächse in der Baubranche.

Wegen der guten Englischkenntnisse vieler Philippinerinnen und Philippiner gibt es im Land sehr viele Firmen, die telefonische Dienstleistungen für US-amerikanische Unternehmen anbieten. In den kommenden Jahren wird weiterhin mit starken Wachstumsraten in dieser Branche gerechnet. Experten gehen jedoch davon aus, dass die Philippinen mittelfristig ihre wichtige Rolle im Call-Center-Geschäft einbüßen werden, da solche Aufgaben vermehrt von Computern übernommen werden.

Landwirtschaft

Etwa ein Viertel der philippinischen Beschäftigten ist in der Landwirtschaft tätig, die jedoch nur etwa zehn Prozent zum Bruttoinlandsprodukt beiträgt. Ackerbau und Viehzucht werden hauptsächlich zur Eigenversorgung betrieben (Subsistenzlandwirtschaft), die Produktivität des Agrarsektors ist daher gering.

Mangel an Arbeitsplätzen und Fachkräften

Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung zählen zu den drängenden Problemen auf den Philippinen. Die Arbeitslosenquote betrug zwar nach Angaben der Weltbank 2018 nur 2,5 Prozent. Doch angesichts des starken Bevölkerungswachstums müssten jedes Jahr mindestens eine Million neue Stellen geschaffen werden, um alle jungen Erwachsenen in den Arbeitsmarkt zu integrieren. 13 Prozent der Beschäftigten sind nach offiziellen Angaben unterbeschäftigt.

Nur etwas mehr als die Hälfte der Beschäftigten haben einen gesicherten Arbeitsplatz mit festem Einkommen. Die anderen arbeiten im informellen Sektor und verfügen in der Regel weder über geregelte Einkünfte noch über eine soziale Absicherung.

Rund zehn Prozent der erwerbstätigen Bevölkerung arbeiten im Ausland. Ihre Geldüberweisungen tragen wesentlich zur Stärkung der philippinischen Wirtschaft bei. Andererseits fehlen dem Land durch die Abwanderung insbesondere im Bildungs- und Gesundheitssektor gut ausgebildete Fachkräfte.

Umwelt

Noch beherbergt der philippinische Archipel mit seinen mehr als 7.000 Inseln eines der artenreichsten Ökosysteme der Welt. Doch die biologische Vielfalt ist durch Abholzung, Überfischung, Zerstörung von Korallenriffen und eine extreme Luft- und Wasserverschmutzung akut bedroht. Der Raubbau an der Natur ist unter anderem auf die extrem ungleiche Landverteilung, das hohe Bevölkerungswachstum sowie wirtschaftliche Eigeninteressen politischer Entscheidungsträger zurückzuführen. Vorhandene Gesetze zum Umwelt- und Ressourcenschutz werden nur zögerlich umgesetzt.

Sonnenaufgang im Smog über Manila, Philippinen

Deutsche Entwicklungszusammenarbeit mit den Philippinen

Die deutsch-philippinische Entwicklungszusammenarbeit konzentriert sich auf den Schwerpunkt Friedenssicherung und Konflikttransformation auf der Insel Mindanao.

Unterstützung nach Taifun Haiyan

Eine Sonderzusage erfolgte 2013, nachdem der Taifun Haiyan auf den Philippinen schwere Zerstörungen angerichtet hatte. Haiyan zählt zu den stärksten jemals aufgezeichneten Wirbelstürmen; allein auf den Philippinen soll er fast 10.000 Menschenleben gefordert haben. Das BMZ stellte 25,55 Millionen Euro für humanitäre Soforthilfe, Wiederaufbau und Katastrophenprävention zur Verfügung.

Regionalvorhaben

Die Philippinen nehmen darüber hinaus an verschiedenen Regionalvorhaben der deutschen Entwicklungszusammenarbeit teil. Dazu zählt unter anderem das Programm "Fit for School" zur Verbesserung der Trinkwasser- und Sanitärversorgung sowie Hygieneerziehung an Schulen und ein Regionalvorhaben zur Förderung armutsmindernder Versicherungen in Asien.

Informationsvideo der GIZ zum Regionalprogramm "Fit for School" (englisch)
Ein Fischer auf Mindanao bereitet sein Boot vor.
Friedenssicherung und Konflikttransformation

Mindanao: Konflikte entschärfen, gewaltfreie Lösungen entwickeln

Die Region Mindanao gilt als das strukturschwächste und am wenigsten entwickelte Gebiet der Philippinen. Land und Ressourcen sind ungleich verteilt, große Teile der Bevölkerung – vor allem Angehörige indigener Gruppen – werden benachteiligt, politische und soziale Konflikte werden immer wieder mit Waffengewalt ausgetragen.

Landmanagement

Das Landmanagement der Behörden weist große Schwächen auf. Die Bevölkerung hat keinen Zugang zu verlässlichen Daten zu Landrechten und Landnutzung und ist sich häufig auch nicht der eigenen Rechte bewusst. Diese Defizite führen dazu, dass sich private Unternehmen öffentliche Landflächen illegal aneignen, um dort Bergbau oder agroindustrielle Großprojekte zu betreiben ("land grabbing"). Folge der nicht nachhaltigen Landnutzung sind unter anderem Entwaldung und der Verlust von Artenvielfalt.

Deutschland unterstützt die zuständigen Behörden auf nationaler, regionaler und kommunaler Ebene dabei, das Management öffentlicher Flächen zu verbessern sowie konflikt- und gendersensibel zu gestalten. Angestrebt wird eine verbesserte Regierungsführung, der Austausch von Daten und Informationen und die stärkere Einbindung der lokalen Bevölkerung.

Friedensförderung

Seit Jahrzehnten gibt es auf den Philippinen bewaffnete Konflikte zwischen staatlichen Sicherheitskräften und verschiedenen Rebellen- und Separatistengruppen. Im Auftrag des BMZ beraten Fachkräfte des Zivilen Friedensdienstes (ZFD) staatliche und zivilgesellschaftliche Partner auf Mindanao dabei, friedensfördernde Projekte zu entwickeln und umzusetzen. Ein Schwerpunkt des deutschen Engagements ist die Förderung des Friedensprozesses in der muslimisch geprägten Region Bangsamoro, für die nach langjährigen Kämpfen 2014 ein Autonomieabkommen unterzeichnet wurde.

Auf kommunalen Informationsveranstaltungen und in Dialogforen kann sich die lokale Bevölkerung mit Vertretern der Regierung, der Sicherheitskräfte und von Nichtregierungsorganisationen über Streitthemen austauschen. So werden Konfliktpotenziale frühzeitig erkannt und es können gewaltfreie Lösungen erarbeitet werden. Benachteiligte Bevölkerungsgruppen, insbesondere Frauen und Mitglieder indigener Gemeinschaften, erhalten die Möglichkeit, ihre Interessen zu vertreten und ihre Rechte einzufordern.

Folgen von Vertreibung

Die bewaffneten Konflikte um die Nutzung von Land und Ressourcen auf Mindanao führen immer wieder zu gewaltsamen Vertreibungen. Bislang konzentrieren sich die staatlichen Stellen auf die humanitäre Versorgung der Binnenvertriebenen. Die langfristigen Auswirkungen auf die Menschen selbst sowie auf die Herkunfts- und die aufnehmende Gemeinden werden hingegen noch nicht ausreichend berücksichtigt.

Im Rahmen seiner Sonderinitiative "Flucht" unterstützt das BMZ das Büro des Beraters des Präsidenten für den Friedensprozess (Office of the Presidential Advisor on the Peace Process, OPAPP) und weitere Partner dabei, sich mit den Folgen gewaltsamer Vertreibung auf regionaler und lokaler Ebene auseinanderzusetzen. Unter anderem soll das Thema in Friedensgespräche und kommunale Entwicklungspläne aufgenommen werden, um Betroffene angemessen unterstützen zu können.

Karte der Philippinen

Diese Kartendarstellung gibt nicht in jedem Einzelfall die völkerrechtliche Position der Bundesregierung wieder.

Entwicklungspolitische Zahlen und Fakten

  Philippinen Deutschland
Ländernamea16173184 Republik der Philippinen Bundesrepublik Deutschland
Hauptstadta16173156 Manila, im Großraum etwa 13 Millionen Einwohner Berlin, etwa 3,7 Millionen Einwohner
Flächea16173142 300.000 km² (2018) 357.580 km² (2018)
Rang im Index der menschlichen Entwicklung (HDI)a16173170 113 von 189 (2017) 5 von 189 (2017)
http://data.worldbank.org/indicator/AG.SRF.TOTL.K2

Fläche

Die Gesamtfläche eines Landes einschließlich der Gebiete, die von Binnengewässern oder bestimmten küstennahen Wasserstraßen bedeckt sind.

http://hdr.undp.org/en/statistics/

Rang im Index der menschlichen Entwicklung (HDI)

Das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) veröffentlicht jährlich einen Bericht über die menschliche Entwicklung. Der darin enthaltene Index der menschlichen Entwicklung (englisch: Human Development Index, HDI) erfasst die durchschnittlichen Werte eines Landes in grundlegenden Bereichen der menschlichen Entwicklung. Dazu gehören zum Beispiel die Lebenserwartung bei der Geburt, das Bildungsniveau sowie das Pro-Kopf-Einkommen. Aus einer großen Zahl solcher Einzelindikatoren wird eine Rangliste errechnet. Sie ermöglicht es, den Stand der durchschnittlichen Entwicklung eines Landes abzuleiten.

http://data.worldbank.org/indicator/SP.RUR.TOTL.ZS

Anteil der Landbevölkerung

Die Einwohner, die in den von den nationalen Statistikbehörden als ländlich definierten Gebieten leben. Berechnungsgrundlage: Differenz zwischen Gesamtbevölkerung und Stadtbevölkerung.

http://data.worldbank.org/indicator/SP.POP.GROW

Bevölkerungswachstum pro Jahr

 

http://data.worldbank.org/indicator/SP.DYN.LE00.IN

Lebenserwartung

Die Lebenserwartung zum Zeitpunkt der Geburt bezeichnet die Anzahl der Jahre, die ein neugeborenes Kind leben würde, wenn die Sterblichkeitsrate zum Zeitpunkt seiner Geburt sein ganzes Leben lang unverändert bliebe.

http://data.worldbank.org/indicator/SP.POP.65UP.TO.ZS

Anteil der Menschen, die 65 Jahre oder älter sind

 

http://data.worldbank.org/indicator/SP.POP.0014.TO.ZS

Anteil der Menschen, die jünger als 15 Jahre sind

 

http://data.worldbank.org/indicator/SN.ITK.DEFC.ZS

Anteil der Menschen, die unterernährt sind

Der Prozent­satz der Bevölkerung, der nicht ausreichend Nahrung zu sich nimmt, um den täglichen Energie­bedarf kontinuierlich zu decken. Wenn dieser Wert 2,5 beträgt, bedeutet dies eine Prävalenz von Unter­ernährung von weniger als 2,5 Prozent.

http://data.worldbank.org/indicator/SI.POV.NAHC

Anteil der Menschen, die unterhalb der nationalen Armutsgrenze leben

Prozentsatz der Bevölkerung, die unterhalb der nationalen Armuts­grenze lebt. Die nationalen Schätzwerte beruhen auf bevölkerungs­gewich­teten Unter­gruppen­schätzungen aufgrund von Haushalts­erhebungen.

http://data.worldbank.org/indicator/SI.POV.DDAY

Anteil der Menschen, die in extremer Armut leben

Anteil der Bevölkerung, die mit weniger als 1,90 US-Dollar pro Tag auskommen muss; umgerechnet auf die lokale Kaufkraft, basierend auf dem internationalen Preisniveau von 2011. Die Weltbank hat die Armutsgrenze zuletzt im Oktober 2015 angepasst. Davor lag dieser Wert bei 1,25 US-Dollar pro Tag, basierend auf dem internationalen Preisniveau von 2005. Diesen älteren Wert verwenden noch fünf Länder: Bangladesch, Cabo Verde, Jordanien, Kambodscha, Laos

http://data.worldbank.org/indicator/SE.PRM.CMPT.ZS

Anteil der Kinder, die die Grundschule abschließen (Primarschulabschlussrate)

Prozentsatz der Schüler, die die Primar­schule bis zum letzten Jahr durchlaufen haben. Berechnet wird die Primar­schul­abschluss­rate aus der Gesamt­zahl der Schüler in der letzten Primarschul­klasse minus die Anzahl der Wieder­holungs­schüler der Klasse, dividiert durch die Gesamt­zahl der Kinder im offiziellen Schul­abschluss­alter.

Dieser Berechnungs­schlüssel kann bei einigen Ländern zu einer Zahl größer als 100 Prozent führen, was nichts anderes heißt, als dass im be­treffen­den Schul­jahr mehr Kinder die Grund­schule ab­ge­schlossen haben als sich im offi­ziellen Schul­ab­schluss­alter befun­den haben.

http://data.worldbank.org/indicator/SE.PRM.NENR

Anteil der Kinder im schulpflichtigen Alter, die eine Grundschule besuchen

Anteil der Kinder, die gemäß der "International Standard Classification of Education" von 1997 im offiziell festgelegten Schul­besuchs­alter sind und eine Schule besuchen, an der Gesamt­bevölke­rung im entsprechen­den Schul­alter. Die Grundschul­bildung vermittelt den Kindern grund­legende Fähigkeiten im Lesen, Schreiben und Rechnen sowie ein grundlegendes Verständnis von Fächern wie Geschichte, Geografie, Naturkunde, Sozial­kunde, Bildende Kunst und Musik.

http://data.worldbank.org/indicator/SE.ADT.LITR.ZS

Anteil der Menschen, die lesen und schreiben können

Der Prozentsatz von Personen ab 15 Jahren, die eine kurze, einfache Aussage zu ihrem alltäglichen Leben mit Verständnis lesen und schreiben können.

http://data.worldbank.org/indicator/SE.XPD.TOTL.GD.ZS

Öffentliche Ausgaben für Bildung

Summe der öffentlichen laufenden und Kapital­ausgaben für Bildung. Hierzu zählen staatliche Aus­gaben für (öffentliche wie private) Bildungs­einrichtungen, die Bildungs­verwaltung sowie Subven­tionen für private Stellen (Schüler und Studenten/ Haushalte und andere private Stellen).

http://data.worldbank.org/indicator/SE.PRM.ENRL.TC.ZS

Zahl der Grundschulkinder pro Lehrerin oder Lehrer

Wird errechnet durch Division der Anzahl aller Grundschüler durch die Anzahl der Grundschul­lehrkräfte (unabhängig vom jeweiligen Unterrichts­deputat).

http://data.worldbank.org/indicator/SH.H2O.SAFE.ZS

Anteil der Bevölkerung mit angemessenem Anschluss an eine Trinkwasserversorgung

Der Prozentsatz der Bevöl­kerung, die angemessenen Zugang zu einer ausreichenden Wasser­menge aus einer verbesser­ten Quelle hat, wie beispiels­weise einem Haus­anschluss, einer öffent­lichen Zapf­stelle, einem Bohrloch, einem gesicherten Brunnen oder einer gesicherten Quelle oder einer Regen­wasser­sammel­anlage. Zu den nicht verbesserten Quellen gehören Wasser­verkäufer, Tank­fahrzeuge sowie nicht gesicherte Brunnen und Quellen. Angemessener Zugang bezeichnet die Verfüg­barkeit von mindestens 20 Litern pro Kopf und Tag aus einer Quelle, die höchstens einen Kilo­meter von der Wohn­stätte entfernt liegt.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.IMM.IDPT

Anteil der einjährigen Kinder, die gegen Diphtherie, Keuchhusten und Tetanus geimpft sind

Der Prozentsatz der Kinder im Alter von 12 bis 23 Monaten, die vor ihrem ersten Geburts­tag oder zu einem beliebigen Zeit­punkt vor der Erhe­bung geimpft wurden. Ein Kind gilt als aus­reichend vor Diphtherie, Keuch­husten und Tetanus geschützt, wenn es drei Impf­dosen erhalten hat.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.STA.ACSN

Anteil der Einwohner mit angemessenem Anschluss an eine Abwasserentsorgung

Der Prozent­satz der Bevölkerung, die zumindest aus­reichenden Zugang zu einer Fäkalien­entsor­gung hat, die verhindert, dass Menschen, Tiere oder Insekten mit den Fäkalien in Berüh­rung kommen. Verbesserte Sanitär­einrich­tungen reichen von einfachen, aber umbauten Gruben­latrinen bis hin zu Spül­toiletten mit Anschluss an eine Ab­wasser­leitung. Solche Vorrich­tungen müssen, um wirklich effektiv zu sein, fach­gerecht gebaut und korrekt gewartet werden.

https://data.worldbank.org/indicator/SH.STA.SMSS.ZS

Anteil der Einwohner mit Zugang zu einer fachgerechten Abwasserentsorgung (% der Gesamtbevölkerung)

Der Prozentsatz der Menschen, die verbesserte sanitäre Einrichtungen nutzen, die nicht mit anderen Haushalten geteilt werden und in denen Ausscheidungen sicher vor Ort entsorgt oder außerhalb des Hauses transportiert und behandelt werden. Zu den verbesserten Sanitäranlagen gehören Spülungen in Rohrleitungen, Kläranlagen oder Grubenlatrinen: belüftete, verbesserte Grubenlatrinen, Verbundtoiletten oder Grubenlatrinen mit Platten.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.STA.BRTC.ZS

Anteil der Geburten, die unter Betreuung von ausgebildetem medizinischen Personal stattfinden

Der Prozentsatz von Geburten, bei denen Fach­personal anwesend ist, das darin ausgebildet wurde, Frauen während der Schwanger­schaft und der Wehen und nach der Geburt ange­messen zu über­wachen, zu versorgen und zu beraten, eigen­ständig eine Geburt zu leiten und Neuge­borene zu versorgen.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.STA.ANVC.ZS

Anteil der Schwangeren, die medizinisch betreut werden

Der Prozent­satz der Frauen, die mindestens einmal während der Schwanger­schaft aus schwanger­schafts­bedingten Gründen von medizi­ni­schem Fach­personal betreut worden sind.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.DYN.MORT

Anzahl der Kinder, die vor ihrem fünften Geburtstag sterben (pro 1.000 Lebendgeburten)

Die Sterblichkeitsrate von Kindern unter fünf Jahren gibt die Wahrschein­lich­keit (pro Tausend) an, dass ein neuge­borenes Kind vor Vollen­dung seines fünften Lebens­jahres stirbt.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.STA.MMRT

Anzahl der Mütter, die während der Schwangerschaft oder bei der Geburt ihres Kindes sterben (pro 100.000 Lebendgeburten)

Mütter­sterblich­keitsrate gibt die Anzahl der Frauen an, die – pro 100.000 Lebend­geburten – während der Schwanger­schaft und Geburt an schwan­ger­schafts­beding­ten Ursachen sterben. Die Werte werden mittels Regressions­modell unter Ein­beziehung von Informa­tionen zu Frucht­barkeit, Geburts­hilfe und HIV-Verbrei­tung geschätzt.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.DYN.AIDS.ZS

HIV-Quote (Erwachsene zwischen 15 und 49 Jahren)

Der Prozent­satz der 15- bis 49-Jährigen, die mit HIV infiziert sind.

https://data.worldbank.org/indicator/SH.XPD.GHED.GD.ZS

Öffentliche inländische Gesundheitsausgaben in Prozent des Bruttoinlandsproduktes

Öffentliche Ausgaben für Gesundheit aus inländischen Quellen als Anteil der Wirtschaft, gemessen am BIP.

https://data.worldbank.org/indicator/SH.H2O.SMDW.ZS

Personen, die sicher betriebene Trinkwasserversorgungsanlagen nutzen (% der Bevölkerung)

Der Prozentsatz der Menschen, die Trinkwasser aus einer verbesserten Quelle verwenden, die in den Räumlichkeiten zugänglich ist, bei Bedarf verfügbar ist und frei von Fäkalien und vorrangiger chemischer Kontamination ist. Zu den verbesserten Wasserquellen gehören Rohrleitungswasser, Bohrlöcher oder Rohrbrunnen, geschützte gegrabene Brunnen, geschützte Quellen und verpacktes oder geliefertes Wasser.

http://www.bmz.de

Deutsche staatliche Mittel für Entwicklungs­zu­sam­men­arbeit

Durch die Bundesrepublik im Rahmen zwischenstaatlicher Verträge zugesagte Mittel für die Ent­wicklungs­zusammen­arbeit (Tech­nische und Finan­zielle Zu­sam­men­arbeit)

http://data.worldbank.org/indicator/DT.ODA.ODAT.CD

Gesamtsumme der erhaltenen öffentlichen Mittel für Entwicklungszusammenarbeit (ODA)

Auszahlungen von Darlehen zu vergünstigten Bedingun­gen (abzüglich etwaiger Tilgungs­leistungen) sowie Zu­schüssen, die von öffent­lichen Stellen der Mit­glieder des OECD-Ent­wick­lungs­aus­schusses (Develop­ment Assistance Committee, DAC), von multi­lateralen Institutionen und von Nicht-DAC-Län­dern vergeben werden. Berücksichtigt werden Mittel, die der Förderung der wirtschaft­lichen Entwicklung und der Ver­besse­rung des Lebens­stan­dards in den in der DAC-Liste der ODA-Empfänger aufge­führten Ländern und Gebieten dienen. Dies schließt auch Darlehen mit einem Zuschuss­ele­ment von mindestens 25 Prozent (berechnet zu einem Ab­zinsungs­satz von 10 Prozent) mit ein. Angaben in US-Dollar (jeweilige Preise und Wechsel­kurse)

http://data.worldbank.org/indicator/DT.ODA.ODAT.PC.ZS

Summe der pro Einwohner erhaltenen öffentlichen Mittel für Entwicklungszusammenarbeit (ODA)

Pro Einwohner erhaltene Auszahlungen von Darlehen zu vergünstigten Bedingungen (abzüglich etwaiger Tilgungsleistungen) sowie Zuschüs­sen, die von öffentlichen Stellen der Mitglieder des OECD-Ent­wick­lungs­aus­schusses (Develop­ment Assistance Committee, DAC), von multi­lateralen Institutionen und von Nicht-DAC-Ländern vergeben werden. Berücksichtigt werden Mittel, die der För­derung der wirtschaft­lichen Ent­wicklung und der Ver­besse­rung des Lebens­standards in den in der DAC-Liste der ODA-Empfän­ger aufgeführten Ländern und Gebieten dienen. Der Betrag wird errechnet, indem die Gesamtsumme der erhaltenen öffentlichen Mittel für Entwicklungs­zusammenarbeit durch die geschätzte Bevöl­kerungs­zahl zur Jahresmitte dividiert wird. Dies schließt auch Darlehen mit einem Zuschusselement von mindestens 25 Prozent (berechnet zu einem Abzinsungssatz von 10 Prozent) mit ein. Angaben in US-Dollar (jeweilige Preise und Wechselkurse)

http://data.worldbank.org/indicator/IT.NET.USER.ZS

Internetnutzer (Anteil der Bevölkerung in %)

Internetnutzer sind Personen, die das Internet (von jedem beliebigen Standort aus) in den letzten 3 Monaten genutzt haben. Der Zugang zum Internet kann zum Beispiel über Computer, Mobiltelefon, PDA (Personal Digital Assistant), Spiele-PC, Smart-TV, usw. erfolgen.

http://data.worldbank.org/indicator/IT.CEL.SETS.P2

Mobilfunkanschlüsse (pro 100 Einwohner)

Mobilfunkanschlüsse sind Anschlüsse bei einem Betreiber eines öffent­lichen Mobilfunk­dienstes, die den Zugang ins öffentliche Telefon­netz ermöglichen. Hierunter fallen sowohl Mobil­funk­verträge als auch Prepaid-Kar­ten.

http://data.worldbank.org/indicator/AG.LND.AGRI.ZS

Anteil der landwirtschaftlich genutzten Fläche an der gesamten Landfläche

Der Anteil der Landfläche, die Ackerland, Dauer­kultur­land oder Dauerweide­fläche ist. Zum Acker­land zählt nach der FAO-Defi­nition mit verschie­denen Kulturen bewirtschaftetes Land (Flächen mit zwei Kulturen pro Jahr werden nur einmal gezählt), temporäres zum Mähen oder als Weide genutztes Grün­land, Nutz­gärten zur kommerziellen oder privaten Nutzung sowie temporär brachliegendes Land. Land, das im Rahmen des Wander­feldbaus aufgegeben wurde, zählt nicht mit. Dauer­kultur­land ist mit Kulturen bewirtschaftet, die dort langfristig stehen und nicht nach jeder Ernte neu angebaut werden müssen, beispiels­weise Kakao, Kaffee und Kautschuk. Hierzu zählt auch mit Blüten­gehölzen, Obst­bäumen, Nussbäumen oder Reb­stöcken bewirtschaf­tetes Land, nicht aber mit Bäumen zur Holz­nutzung bewirtschaftetes Land. Dauer­weide­fläche ist Land, das fünf Jahre lang oder länger als Grün­futter­quelle genutzt wird, sowohl mit natür­lichem als auch mit gepflanz­tem Bewuchs.

http://data.worldbank.org/indicator/ER.LND.PTLD.ZS

Anteil der Naturschutzgebiete an der gesamten Landesfläche

Gebiete, die von den natio­nalen Behörden offiziell als Schutz­gebiete ausge­wiesen sind

http://data.worldbank.org/indicator/AG.LND.FRST.ZS

Anteil der Waldfläche an der gesamten Landfläche

Landfläche mit natürlichem oder angepflanztem Baum­bestand mit einer Mindest­höhe von 5 Metern (unabhängig davon, ob es sich um Nutz­wald handelt). Nicht mitgerechnet werden Baum­bestände in land­wirt­schaft­lichen Produktions­systemen (beispielsweise Obstplantagen und Agroforst­systeme) sowie Bäume in städti­schen Parks und Gärten.

http://data.worldbank.org/indicator/EN.ATM.CO2E.PC

Kohlendioxid-Emission pro Kopf (in Tonnen)

Kohlendioxid-Emissionen sind die Emissionen, die bei der Verbren­nung fossiler Brenn­stoffe und der Herstellung von Zement frei­gesetzt werden. Die Emissionen schließen Kohlen­dioxide ein, die beim Verbrauch von festen, flüssigen oder gas­förmigen Brenn­stoffen sowie durch das Ab­fackeln von Gas entstehen.

http://data.worldbank.org/indicator/EG.USE.ELEC.KH.PC

Stromverbrauch pro Person

Stromerzeugung aus Kraft­werken und Kraft-Wärme-Anlagen minus Über­tra­gungs-, Vertei­lungs- und Um­spann­verluste sowie minus Eigen­ver­brauch der Anlagen.

http://data.worldbank.org/indicator/SL.AGR.EMPL.ZS

Anteil der Beschäftigten in der Landwirtschaft (gemessen an der gesamten Erwerbsbevölkerung)

Beschäftigte sind Personen, die für einen öffent­lichen oder privaten Arbeit­geber tätig sind und dafür Löhne, Gehälter, Provi­sionen, Trink­gelder, Akkord­löhne oder Sachbezüge erhalten. Die Landwirt­schaft entspricht Abteilung 1 (ISIC-Über­arbei­tung 2) oder den Ab­schnitten A und B (ISIC-Überar­beitung 3) und umfasst auch Jagd, Forst­wirt­schaft und Fischerei.

http://data.worldbank.org/indicator/EG.IMP.CONS.ZS

Anteil der Energieimporte am gesamten Energieverbrauch

Geschätzte Differenz zwischen Energie­verbrauch und -erzeugung (beide Werte in Öl­einheiten). Ein negativer Wert bedeutet, dass das Land Netto-Expor­teur ist. Der Energie­verbrauch bezieht sich auf den Verbrauch an Primär­energie vor der Umwand­lung in andere Brenn­stoffe für den End­verbrauch, was der Summe aus einheimi­scher Erzeugung, Importen und Bestands­verände­rungen abzüglich der Exporte und der bereit­gestellten Brenn­stoff­menge für auf internationalen Routen verkeh­rende Schiffe und Flug­zeuge entspricht.

http://data.worldbank.org/indicator/SL.TLF.0714.ZS

Anteil der Kinder zwischen 7 und 14 Jahren, die arbeiten

Kinder, die in der von der Erhe­bung erfassten Referenz­woche mindestens eine Stunde lang erwerbstätig waren.

http://data.worldbank.org/indicator/SL.UEM.TOTL.ZS

Arbeitslosenquote

Der Anteil der Erwerbsbevölkerung, der keine Arbeit hat, aber für eine Erwerbs­tätig­keit verfügbar und erwerbs­suchend ist. Erwerbs­bevölke­rung und Arbeits­losig­keit werden je nach Land unter­schied­lich definiert.

http://data.worldbank.org/indicator/BX.KLT.DINV.CD.WD

Ausländische Direktinvestitionen pro Jahr in US-Dollar

Nettozuflüsse von Investitionen zum Erwerb einer dauer­haften Beteili­gung (mindestens 10 Prozent der Stimm­rechts­aktien) an einem Unternehmen, das in einer anderen Volks­wirt­schaft tätig ist als der Investor. Sie sind die Summe aus Beteiligungs­kapital­bewe­gungen, Reinvesti­tionen der Gewinne und anderen lang­fristigen Kapital­bewe­gungen und den kurz­fristigen Kapital­bewe­gungen, wie sie in der Zahlungs­bilanz ausge­wiesen sind. Dargestellt sind Netto­zuflüsse (Netto-Investitions­zuflüsse abzüglich Des­investi­tion) von auslän­dischen Investoren in die bericht­erstattende Volks­wirtschaft. Angaben in US-Dollar (jeweilige Preise und Wechselkurse).

http://data.worldbank.org/indicator/DT.DOD.DECT.CD

Auslandsverschuldung gesamt

Schulden gegenüber nicht im Land ansässi­gen Parteien, die in Devisen, Waren oder Dienst­leistun­gen zu begleichen sind. Die Gesamt-Auslands­verschul­dung entspricht der Summe aus öffentlichen, öffentlich garan­tierten und privaten nicht garan­tierten lang­fristigen Schulden, der Nutzung von IWF-Krediten und kurz­fristigen Schulden. Kurzfristige Schulden umfassen alle Schulden, deren ursprüngliche Lauf­zeit maximal ein Jahr betragen hat, sowie überfällige Zinsen auf langfristige Schulden. Angaben in US-Dollar (jeweilige Preise und Wechselkurse).

http://data.worldbank.org/indicator/NY.GNP.ATLS.CD

Bruttonationaleinkommen pro Jahr in US-Dollar

Das Bruttonationaleinkommen (BNE) misst die gesamte Wert­schöpfung von Inländern aus inlän­dischen und auslän­dischen Quellen. Das BNE umfasst das Brutto­inlands­produkt (BIP) zuzüglich der Netto­übertra­gungen aus Primär­einkom­men aus auslän­dischen Quellen. Die Umrechnung von der jeweiligen Landes­währung in US-Dollar zum jeweils geltenden Kurs erfolgt nach der Atlas-Me­thode der Welt­bank. Dabei werden Drei­jahres­durch­schnitte der Wechsel­kurse verwendet, um die Auswirkungen vorübergehender Wechsel­kurs­schwan­kungen zu glätten.

http://data.worldbank.org/indicator/NY.GNP.PCAP.CD

Bruttonationaleinkommen pro Kopf pro Jahr in US-Dollar

Das Bruttonationaleinkommen (BNE) pro Kopf bezeichnet das BNE geteilt durch die Bevöl­kerungs­zahl zur Jahres­mitte. Das BNE misst die gesamte Wert­schöpfung von Inländern aus inländi­schen und ausländi­schen Quellen. Das BNE umfasst das Brutto­inlands­produkt (BIP) zuzüglich der Netto­übertra­gungen aus Primär­einkom­men aus ausländi­schen Quellen. Die Um­rechnung von der jeweiligen Landes­währung in US-Dollar zum jeweils geltenden Kurs erfolgt nach der Atlas-Me­thode der Weltbank. Dabei werden Drei­jahres­durch­schnitte der Wechsel­kurse verwendet, um die Auswir­kungen vorübergehender Wechsel­kurs­schwan­kungen zu glätten.

http://data.worldbank.org/indicator/NE.EXP.GNFS.ZS

Export von Waren und Dienstleistungen (Anteil am Bruttoinlandsprodukt )

Der Wert der ins Ausland gelieferten Güter und Dienst­leistungen. Dies umfasst den Wert der Waren, Fracht­kosten, Versicherungs­kosten, Transport­kosten, Reise­kosten, Lizenz­gebühren und anderer Dienst­leistun­gen wie Nachrichten-, Bau-, Finanz-, Infor­mations- und Geschäfts­dienst­leistungen sowie persön­licher und staat­licher Dienst­leistungen. Nicht mitge­rechnet werden die Entlohnung von Beschäftigten und Ein­kommen aus Geld­anlagen sowie Transfer­zah­lungen.

http://data.worldbank.org/indicator/NE.IMP.GNFS.ZS

Import von Waren und Dienstleistungen (Anteil am Bruttoinlandsprodukt )

Der Wert der aus dem Ausland erworbenen Güter und Dienst­leistungen. Dies umfasst den Wert der Waren, Fracht­kosten, Versicherungs­kosten, Transport­kosten, Reise­kosten, Lizenz­gebühren und anderer Dienst­leistungen wie Nachrichten-, Bau-, Finanz-, Infor­mations- und Geschäfts­dienst­leistungen sowie persön­licher und staatlicher Dienst­leistungen. Nicht mitgerechnet werden die Entlohnung von Beschäftigten und Einkom­men aus Geld­anlagen sowie Transfer­zahlungen.

http://data.worldbank.org/indicator/FP.CPI.TOTL.ZG

Inflationsrate

Die anhand des Verbraucher­preis­indexes gemessene Inflation entspricht der jähr­lichen prozen­tualen Veränderung der Kosten, die dem Durch­schnitts­verbraucher für den Kauf eines Waren- und Dienst­leistungs­korbs entstehen, der dauerhaft definiert sein kann oder in festgelegten Abständen (beispiels­weise jährlich) aktualisiert werden kann. Im Allgemeinen wird die Laspeyres-For­mel verwendet.

http://data.worldbank.org/indicator/DT.TDS.DECT.EX.ZS

Schuldendienst gesamt (in Prozent der Ausfuhren von Gütern und Dienstleistungen sowie des Nettoeinkommens aus dem Ausland)

Summe der Tilgungs- und Zins­zah­lungen für lang­fristige Schulden, die in Devisen, Waren oder Dienst­leistungen tatsächlich geleistet werden, Zinszahlungen auf kurzfristige Schulden sowie Rück­zahlungen (Rückkäufe und Gebühren) an den IWF. Ausfuhren von Gütern und Dienst­leistungen um­fassen auch Ein­kom­men und Heimat­über­wei­sungen.

http://data.worldbank.org/indicator/NV.IND.TOTL.ZS

Wertschöpfung der Industrie in Prozent des Bruttoinlandsprodukts

Die Wertschöpfung der In­dustrie ent­spricht den "International Standard Industrial Classification (ISIC)"-Abtei­lun­gen 10-45 und umfasst die Sek­toren Berg­bau, verarbeitende Industrie, Bau­wesen sowie Strom-, Gas- und Wasser­versor­gung. Die Wert­schöpfung ist die Netto­pro­duktions­menge eines Wirt­schafts­bereichs, nach Summie­rung aller Produktions­mengen und abzüglich aller Vorleistungen. Der Ursprung der Wert­schöpfung wird nach der ISIC (Über­arbei­tung 3) bestimmt.

http://data.worldbank.org/indicator/NV.AGR.TOTL.ZS

Wertschöpfung der Landwirtschaft in Prozent des Bruttoinlandsprodukts

Die Wertschöpfung der Land­wirtschaft entspricht den "International Standard Industrial Classification (ISIC)"-Ab­tei­lungen 1-5 und schließt Jagd, Forst- und Fi­scherei­wirtschaft sowie die Pflan­zen- und Tier­produk­tion mit ein. Die Wert­schöpfung ist die Netto­produk­tions­menge eines Wirtschafts­bereichs nach Summierung aller Produktions­mengen und abzüglich aller Vor­leistungen. Der Ursprung der Wert­schöpfung wird nach der ISIC (Über­arbeitung 3) bestimmt.

https://data.worldbank.org/indicator/NV.SRV.TOTL.ZS

Wertschöpfung des Dienstleistungssektors in Prozent des Bruttoinlandsprodukts

Die Wertschöpfung des Dienstleistungs­sektors entspricht den "International Standard Industrial Classification (ISIC)"-Abteilungen 50-99. Hierzu zählt die Wertschöpfung aus dem Großhandels- und Einzel­handelsbereich (auch Hotels und Gaststätten), dem Transportwesen sowie aus staatlichen, finanziellen, fachlichen und persönlichen Dienst­leistungen wie Bildung, medizinische Versorgung und Immobiliendienstleistungen. Mitgezählt werden auch fiktive Gebühren für Bankdienst­leistungen, Importabgaben sowie alle statistischen Diskrepanzen, die den erfassenden Stellen auf nationaler Ebene auffallen, und durch Umskalierung entstehende Diskrepanzen. Die Wert­schöpfung ist die Nettoproduktionsmenge eines Wirtschaftsbereichs nach Summierung aller Produktionsmengen und abzüglich aller Vorleistungen. Der Ursprung der Wertschöpfung wird nach der ISIC (Überarbeitung 3 oder 4) bestimmt.

http://data.worldbank.org/indicator/NY.GDP.MKTP.KD.ZG

Wirtschaftswachstum pro Jahr

Die jährliche Wachstumsrate des Brutto­inlands­produkts (BIP) wird aus dem BIP zu konstan­ten Preisen in Einheiten der Landes­währung errechnet. Die Gesamt­summen sind in US-Dollar zu konstan­ten Preisen von 2000 ausgedrückt. Das BIP ist die Brutto­wert­schöpfung zu Käufer­preisen aller in dem jeweiligen Land ansässigen Personen zuzüglich Steuern und abzüglich Subven­tionen, die nicht im Produkt­wert enthalten sind.

Internationale Initiative für Transparenz in der Entwicklungszusammenarbeit (IATI)

Projekt- und Organisationsdaten aus den Philippinen

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Der Mayon auf der der Hauptinsel Luzon ist ein 2.462 Meter hoher Vulkan auf den Philippinen und liegt etwa 330 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Manila.

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